Jenny Saville, The Mothers, Detail, 2011, Foto: Alexandra Matzner. Henri de Toulouse-Lautrec, Yvette Guilbert singt „Linger Linger Loo“, 1894 (Staatliches Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin, Moskau) Claude Monet, Waterloo Bridge, Sonne im Nebel, Detail, 1903, Öl auf Leinwand, 73,7 x 100,3 cm, Erworben 1914 © National Gallery of Canada, Ottawa Gustave Courbet, Meeresküste bei Palavas, Detail, 1854, Öl auf Leinwand, 38 x 46,2 cm, Musée Fabre, Montpellier Agglomération © Musée Fabre, Montpellier Agglomération / Frédéric Jaulmes August Macke und Franz Marc – Eine Künstlerfreundschaft (Cover, Detail), Hatje Cantz Reliefs vom linken Flügel des Gurker Westportals, Fragment einer Wurzel Jesse-Darstellung, mittleres Kompartiment: Christus, vier Evangelistensymbole und vier Propheten © BDA (P. Laubenstein) Gunter Damisch bei Galerie HILGER NEXT, 1100 Wien, 2014 die zukunft der malerei, Essl Museum 2014 Miró in der Albertina 2014/15. Plakat Jubel & Elend, Schallaburg 2014. August Macke, Landschaft mit Kühen und Kamel, Detail, 1914, Öl auf Leinwand, 47 x 54 cm, Kunsthaus Zürich.
NEWS
  • 1.10.2014 Wien, AZW, 19:00 Eröffnung „GaudĂ­. Eine zukunftsweisende Architektur"
    (2.10.-2.11.2014)
  • 2.10.2014 Klosterneuburg, Essl, 19:00 Eröffnung „die zukunft der malerei. eine perspektive"
    (3.10.2014-8.2.2015)
  • 1.-31.10.2014 Wiener Secession, Ausschreibung „gerhard und Birgit Moser-Preis fĂĽr Gegenwartskunst, Secession Wien"
    (Verleihung 19.1.2015)
  • 3.10.2014 Wien, mumok, 19:00 Ausstellungseröffnung „COSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB"
    (4.10.2014-18.1.2015)
  • 30.9.2014 Wien, Kunsthalle, 19:00 Ausstellungseröffnung „Blue Times"
    (1.10.2014-11.1.2015)
  • 9.10.2014 ZĂĽrich, Kunsthaus, 19:00 Ausstellungseröffnung „Egon Schiele - Jenny Saville"
    (10.10.2014-25.1.2015)
  • 10.10.2014 Wien, Unteres Belvedere, 19:00 Ausstellungseröffnung „Hagenbund. Ein europäisches Netzwerk (1900-1938)"
    (11.10.2014-1.2.2015)

Jenny Saville vor ihrem Gemälde

Egon Schiele – Jenny Saville

ZĂĽrich
Kunsthaus ZĂĽrich
10.10.2014-25.1.2015



Als Jenny Saville vor knapp einem Jahr Wien besuchte, hätte sie sich nicht träumen lassen, dass ihre monumentalen Gemälde und Zeichnungen bereits heuer in Dialog mit den expressiven Werken Egon Schieles treten würden.Oliver Wick konzipierte für das Kunsthaus Zürich eine spannende Gegenüberstellung, die hauptsächlich von der ästhetischen Wirkung der Gemälde lebt, die Bedeutung der Figurenbilder für Schieles Modernität bestätigt aber dennoch nicht auf Landschaften und Städtebilder des Wieners verzichtet.


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Alberto Giacometti. Pionier der Moderne (Cover des Ausstellungskatalogs), 2014

Alberto Giacometti

Pionier der Moderne

Ă–sterreich
Wien
Leopold Museum
17.10.2014-26.1.2015



Alberto Giacometti – ein Suchender, ein Getriebener, ein Workaholic, ein Jahrhundertkünstler. Das Leopold Museum schätzt sich glücklich, einige der bekanntesten Skulpturen und Plastiken, ergänzt durch Gemälde, Zeichnungen und Lithografien des Künstlers in Wien vorzustellen. Ausgehend vom Spätwerk Giacomettis wird ein Blick auf dessen künstlerische Entwicklung geworfen. Werke von Freunden und Kollegen, wie Miró und Masson, Balthus und Bacon, Picasso und Pollock, ergänzen den chronologischen Rundgang durch Giacomettis Leben und Werk. Der letzte Abschnitt ist dem berühmten Atelier des Bildhauers in der Rue Hippolyte-Maindron gewidmet, das noch zu Lebezeiten des Künstlers Anziehungspunkt von Fotografen war. Hierin lebte und arbeitete der Bildhauer seit 1926 auf 18 m². Unzählige Fotografien dokumentieren den Raum in seiner Enge, seinem Chaos, seinem höhlenartigen Charakter, aber gefüllt mit all den Plastiken und Skulpturen des Künstlers.
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Henri de Toulouse-Lautrec, Der Schimmel „Gazelle“, 1881 (Albertina, Wien, Sammlung Batliner)

Henri de Toulouse-Lautrec

Der Weg in die Moderne

Ă–sterreich
Wien
Bank Austria Kunstforum
16.10.2014-29.1.2015



Als Revolutionär der Plakatkunst aber auch „artiste maudit“, als Außenseiter der Gesellschaft, ging Graf Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa in die Kunstgeschichte ein. Am 24. November 1864 als Spross einer uralten französischen Adelsfamilie in Albi (Südfrankreich) geboren, stand ihm ein sorgenfreies Leben voller Jagden, Spleens und Kunstgenuss bevor, wären nicht seine beiden Eltern Cousin und Cousine gewesen. Diese nahe verwandtschaftliche Bindung war Auslöser eines erblichen lysosomalen Enzymdefekts mit Osteosklerose des Skeletts (Pyknodysostose), der Kleinwuchs und Knochenbrüchigkeit zur Folge hatte und sich in der Pubertät verstärkt zu zeigen begann. Zwei Brüche beider Oberschenkel (1878 und 1879) führten zu monatelanger Rekonvaleszenz und der Entscheidung, Künstler werden zu dürfen.


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Claude Monet, Waterloo Bridge, Sonne im Nebel, 1903, Öl auf Leinwand, 73,7 x 100,3 cm, Erworben 1914 © National Gallery of Canada, Ottawa

Im Lichte Monets

Ă–sterreichische KĂĽnstler und das Werk des groĂźen Impressionisten

Ă–sterreich
Wien
Belvedere
Orangerie
24.10.2014-8.2.2015



Die schönste Umweltverschmutzung seit Menschengedenken
Dass Claude Monet (1840–1926) London, die Themse und die Waterloo Bridge in so wunderbares, dämmriges Violett tauchen konnte, verdankte er den rußenden Kohleöfen der Stadt. Schönwetter hingegen behagte dem Franzosen gar nicht. Stattdessen frohlockte er, wenn sich gegen Mittag die ersten Rauchschwaden über der Stadt zusammenballten und die Metropole in jenes geheimnisvolle Zwielicht hüllte, weswegen er gekommen war. Stephan Koja untersucht in der Orangerie des Belvedere aber nicht die meteorologischen Zusammenhänge der London-Bilder, sondern die Rezeption, also die Aufnahme, Monet’scher Kompositionen in Wien.
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Gustave Courbet, Meeresküste bei Palavas, 1854, Öl auf Leinwand, 38 x 46,2 cm, Musée Fabre, Montpellier Agglomération © Musée Fabre, Montpellier Agglomération / Frédéric Jaulmes

Gustave Courbet

Schweiz
Riehen/Basel
Fondation Beyeler
bis 18.1.2015



Die Fondation Beyeler überprüft das Werk von Gustave Courbet (1819–1877), einem der wichtigsten Maler der Romantik und des Realismus in Frankreich, auf sein revolutionäres Potenzial. Ulf Küster stellt in dieser monografischen Schau den Landschaftsmaler ins Zentrum der Betrachtung und ordnet die Werke nach Sujets. Auf einige wichtige, frühe Selbstbildnisse folgen sieben Räume, in denen Landschaften und weibliche Akte die Hauptrolle spielen. Courbets revolutionäre Maltechnik wurde schon von Paul Cézanne hymnisch besungen, als er diesen als „wüsten Gipskneter“ und „Farbenstampfer“ bezeichnete.
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August Macke und Franz Marc – Eine Künstlerfreundschaft (Cover), Hatje Cantz

Volker Adolphs, Annegret Hoberg (Hrsg.)

August Macke und Franz Marc

Eine KĂĽnstlerfreundschaft

Kunstmuseums Bonn
25.9.2014–4.1.2015

Städtische Galerie am Lenbachhaus, München
28.1.–3.5.2015



Das Kunstmuseum Bonn und die Städtische Galerie am Lenbachhaus, München, widmen der Künstlerfreundschaft zwischen dem Bonner August Macke (1887–1914) und dem Münchener Franz Moritz Wilhelm Marc (1880–1916) eine umfassende Schau und einen ausführlichen Katalog. Berühmt wurden Macke und Marc für überaus farbenfrohe Werke: darunter die 30 Aquarelle, die Macke während seiner Tunis-Reise gemeinsam mit Paul Klee (Oktober 1913 bis Juni 1914) geschaffen hat, oder die blauen Pferde Marcs. Zwischen dem 6. Januar 1910, dem ersten Treffen in Marcs Münchener Atelier, und dem 26. September 1914, als August Macke auf einem französischen Schlachtfeld bei Perthes-les-Hurlus fiel, spannt sich ein viereinhalbjähriger Bogen gemeinsamen Arbeitens, Nachdenkens über Kunst, sich aneinander Reibens. So verschieden die Künstler auch waren – Macke war weltoffen, spontan, direkt und Marc introvertiert, nachdenklich und ein Misanthrop – so viele Berührungspunkte lassen sich aufzeigen.


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Reliefs vom rechten Flügel des Gurker Westportals, Fragment eines typologischen Zyklus, unteres Kompartiment mit Einzug Jesu in Jerusalem © BDA (P. Laubenstein)

Fokus Denkmal

Die romanischen Portalreliefs aus dem Dom zu Gurk

Ă–sterreich
Wien
KHM
Kunstkammer
30.9.2014-12.4.2015



Unter dem Titel „Fokus Denkmal. Die romanischen Portalreliefs aus dem Dom zu Gurk“ präsentiert das KHM in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) die frisch restaurierten und erforschten Portalreliefs. Erst der Untertitel enthüllt, worauf der Fokus gelegt wird: Die Holzreliefs gehören zu den bedeutendsten Werken romanischer Kunst in Österreich, sind sie doch die einzigen erhalten, sakralen Türdekorationen im österreichischen Raum. Es gibt kein anderes Beispiel für eine figurative Türgestaltung aus Holz, welches einen Einblick in die Glaubenswelt des Mittelalters erlaubt.
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Gunter Damisch, Kohlstangengeflechtrurm, Detail, 2013, Aluminium, 320 x 125 x 110 cm

Gunter Damisch

Ăśberblick & Ausschnitt

Hilger NEXT Wien 10
Absberggasse 27/2.3
1100 Wien
11.9.-25.10.2014

Eintritt frei



Die Galerie Hilger präsentiert ca. 50 Arbeiten von Gunter Damisch (* 1958 in Steyr/OÖ) unter dem Titel „Überblick & Ausschnitt“ in ihrer Dependance im 10. Bezirk. Die Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen stammen aus den Jahren 2012 bis 2014 und demonstrieren mit welcher Vitalität der gebürtige Oberösterreicher über das Thema Natur nachzudenken versteht.
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Vika Prokopaviciute, Table, 2014, Öl und Ölkreide auf Leinwand / Oil and oil crayon on canvas, 180 x 200 cm, Foto und ©: Vika Prokopaviciute

die zukunft der malerei

eine perspektive

Österreich/Niederösterreich
Klosterneuburg bei Wien
Essl Museum
3.10.2014–8.2.2015



Ein Gespräch mit Günther Oberhollenzer, Kurator am Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien, über die kommende Schau „die zukunft der malerei. eine perspektive“ aus der Reihe „emerging artists“. Wir trafen einander im Depot und den Ausstellungsräumen des Museums am 23.9.2014 um 16 Uhr 35, um über die kommende Gruppenausstellung, die Neubewertung der (klassischen) Malerei und die Bedeutung der Originale zu sprechen.


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Joan Miró, Das Gold des Azurs, 1967, Fundació Joan Miró, Barcelona © Successió Miró 2014/Bildrecht, Wien, 2014.

MirĂł

Von der Erde zum Himmel

Wien
Albertina
Propter Homines Halle
12.9.2014–11.1.2015



So poetisch wie Joan Miró oft seine eigenen Schöpfungen benannte, so poetisch präsentiert die Albertina den Katalanen in Wien. Nach René Magritte und Max Ernst zeigt die Albertina nun den dritten „Surrealisten“ in Folge. Während Max Ernst dem Spiritus Rector des Surrealismus, André Breton, äußerst nahe stand, war Magritte bald schon zum Dissidenten geworden. Auch Miró hatte ein schwieriges Verhältnis zur Gruppe, wollte er weder Kompositionstechniken des Automatismus anwenden oder sich politisch äußern (außer seine Stellungnahme gegen den Spanischen Bürgerkrieg und die Diktatur).
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Plakat Jubel & Elend, Schallaburg 2014.

Alexandra Matzner und Werner Telesko

Jubel & Elend

Leben mit dem GroĂźen Krieg

Niederösterreich
Schallaburg
29.3.-9.11.2014



Die große Sommerausstellung in der Schallaburg widmet sich der sozialgeschichtlichen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs. Dabei beschränken sich die Kuratoren nicht nur auf die k. & k. Monarchie, sondern präsentieren auch Schicksale und autobiografische Notizen von Nicht-Österreicher_innen. „Menschen von 1914“, wie diese Protagonisten genannt werden, geben dem Krieg ein Gesicht und vertreten die unterschiedlichsten Ansichten.


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August Macke, Landschaft mit KĂĽhen und Kamel, 1914, Ă–l auf Leinwand, 47 x 54 cm, Kunsthaus ZĂĽrich.

Von Matisse zum Blauen Reiter

Expressionismus in Deutschland und Frankreich

Schweiz, ZĂĽrich
Kunsthaus ZĂĽrich
7.2.-11.5.2014

USA, Los Angeles
8.6.-14.9.2014

Kanada, Montreal
Montreal Museum of Fine Arts
11.10.2014-25.1.2015



Bereits am Cover des umfassenden Katalogs wird deutlich, dass Timothy O. Benson, Kurator am LACMA und Organisator dieser Wanderausstellung, den deutsch-französischen Kunstaustausch über die Farbe definiert. Die Wanderausstellung illustriert mit wunderbaren Werken den Einfluss der französischen Moderne auf die Entwicklung der Kunst in Deutschland.
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