Susan Philipsz, War Damages Musical Instruments (Pair), 2015, Installation im Theseus-Tempel, Wien, Foto: Alexandra Matzner. Louise Bourgeois - Zellen, Prestel Verlag 2015. Francisco de Zurbarán. Bodegón con cacharros, Detail, um 1650–1655, Öl auf Leinwand, 47 x 79 cm, Barcelona, MNAC. Museu Nacional d’Art de Catalunya. Legado de la Colección Cambó © Museu Nacional d’Art de Catalunya, Barcelona (2014). Hans Weigand, Panorama, 21er Haus, 2015 (c) Weigand, Foto: Alexandra Matzner. Aleksandra Mir, 2015, Ausstellungsansicht: Alexandra Matzner. Hubert Schmalix © Lee Thompson, 2015. Henri Rousseau, Moi-même, portrait-paysage (Ich, Porträt-Landschaft), Detail, 1889–1890, Öl auf Leinwand, 146 x 113 cm, Prag, Národní galerie © White Images/Scala, Firenze. Biennale Venedig 2015, All the World's Future Biennale Venedig 2015, All the World's Future John Singer Sargent, Édouard und Marie-Louise Pailleron, 1881, © Des Moines Art Center, Des Moines, Iowa. Egon Schiele, Bildnis Wally Neuzil, Detail, 1912  © Leopold Museum, Wien. Sturtevant, Lichtenstein Final Study for Landscape with Figures, Detail, 1988, Fotograf Axel Schneider, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main © Estate Sturtevant, Paris Gustave Caillebotte, Die Pont de l’Europe, Detail, 1876, Öl auf Leinwand, 124,8 × 180,7 cm (Association des Amis du Petit Palais, Genf) Pierre-Auguste Renoir, Tanz in Bougival, Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 181,9 x 98,1 cm, Boston, Museum of Fine Arts © Museum of Fine Arts, Boston. Miró. The Exerience of Seeing. Late Works, 1963–1981 (Yale University Press) Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015 Diego Velázquez, Venus mit dem Spiegel (Rokeby Venus), Detail, 1648–1651, Öl auf Leinwand, 122,5 x 177 cm © London, The National Gallery
NEWS
  • 2016 Zürich, Manifesta 11 Christian Jankowski - Karator der kommenden Manifesta in Zürich
  • 2.10.2014 Klosterneuburg, Essl, 19:00 Eröffnung „die zukunft der malerei. eine perspektive"
    (3.10.2014-8.2.2015)
  • 1.-31.10.2014 Wiener Secession, Ausschreibung „gerhard und Birgit Moser-Preis für Gegenwartskunst, Secession Wien"
    (Verleihung 19.1.2015)
  • 3.10.2014 Wien, mumok, 19:00 Ausstellungseröffnung „COSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB"
    (4.10.2014-18.1.2015)
  • 30.9.2014 Wien, Kunsthalle, 19:00 Ausstellungseröffnung „Blue Times"
    (1.10.2014-11.1.2015)
  • 9.10.2014 Zürich, Kunsthaus, 19:00 Ausstellungseröffnung „Egon Schiele - Jenny Saville"
    (10.10.2014-25.1.2015)
  • 10.10.2014 Wien, Unteres Belvedere, 19:00 Ausstellungseröffnung „Hagenbund. Ein europäisches Netzwerk (1900-1938)"
    (11.10.2014-1.2.2015)

Susan Philipsz © Foto: Ken Adlard

Interview von Alexandra Matzner

Susan Philipsz

Der Klang des Krieges



Susan Philipsz ist eine der bedeutendsten aufstrebenden Künstlerinnen der letzten Jahre. Teilnahmen an der Manifesta (Ljubljana 2000, St. Petersburg 2014), am Skulpturen Projekt Münster (2007), an der documenta (13) (2012) und der Istanbul Biennale 2015 zeigen die Wertschätzung, die Philipsz‘ Kunst weltweit entgegengebracht wird. In ihren frühesten Arbeiten nutzte die ausgebildete Bildhauerin ihre eigene, fragile Stimme und sang bekannte Melodien und Liedtexte ein. Diese Sound-Skulpturen transferierte sie an Orte im öffentlichen Raum, veränderte dadurch deren Stimmungen oder hinterfragte deren Funktionen. Aktuell ist eine Sound-Arbeit von Philipsz im Theseustempel in Wien zu hören. „War Damaged Musical Instruments (Pair)“ ist ein enigmatisches Stück über Vergangenheitsbewältigung, Trauer, Verlust. Die 1965 im schottischen Glasgow geborene Klangkünstlerin mit Wohnsitz in Berlin stand Rede und Antwort über ihre jüngsten Werke, die Bedeutung von Pausen und, wie sie sich eine Retrospektive ihres Werks vorstellen kann. Letzteres wird sie noch länger beschäftigen, stellt die rothaarige Künstlerin doch 2016 im Bregenzer KUB aus.


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Louise Bourgeois - Zellen, Prestel Verlag 2015.

Louise Bourgeois

Strukturen des Daseins: Die Zellen

Deutschland
München / Haus der Kunst
20.2.-2.8.2015



Neun weiße Stufen führen ins Nichts, umgeben von dunklen Strukturen, die abschirmen und flankieren. Mit „No escape“(1989) führt Kuratorin Julienne Lorz im Haus der Kunst in München in das komplexe Werk von Louise Bourgeois (1911–2010) ein.
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Francisco de Zurbarán, Heilige Apollonia, um 1636-1640, Öl auf Leinwand, 115 x 67 cm (Paris, Musée du Louvre).

Zurbarán

Eine neue Perspektive

Spanien / Madrid
Museo Thyssen-Bornemisza
9.6.-13.9.2015

Deutschland / Düsseldorf
Museum Kunstpalast
10.10.2015-31.1.2016



Das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid und das Museum Kunstpalast in Düsseldorf widmen dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarán eine Retrospektive mit 47 Werken — die erste in Deutschland. Ergänzt wird die Schau durch sieben Stillleben seines jung verstorbenen Sohnes Juan, dessen Eigenständigkeit in den letzten Jahrzehnten zunehmend entdeckt wurde. Aktuelle Restaurierungen und neue Zuschreibungen an die beiden Spanier lassen einen frischen Blick auf deren Werke zu. Darüber hinaus werden auch Zurbaráns Werkstattmitarbeiter erstmals vorgestellt: Juan Luis Zambrano, die Brüder Francisco und Miguel Polanco, Ignacio de Ries, Bernabe de Ayala und der unbekannte Meister von Besançon.


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Hans Weigand, Surfing, Ausstellungsansicht 21er Haus, 2015, (c) Weigand, Foto: Alexandra Matzner.

Hans Weigand

Surfing

Österreich / Wien
21er Haus
17.6.-13.9.2015



Wenn King Kong auf Surfer trifft, Obdachlose und der Silversurfer in einem Bild auftauchen, das Psycho-Haus düster erstrahlt, Wellenreiter und Rocaille-Wellen an Michelangelo und Hokusai erinnern, dann ist Hans Weigand zu Gast im 21er Haus. Unter dem Titel „Surfing“ - Wellenreiten - zeigt er aktuelle Arbeiten, die von einer „Wunderkammer“ mit Werken seit 1970 begleitet werden. Bereits das Ausstellungsdisplay verweist auf unkonventionelles Denken, auf das Niederreißen von Grenzen. Weigand ließ im Obergeschoss Tunnel und „Hütten“ aufstellen, ein Panorama einbauen, große Öffnungen erlauben helle Beleuchtung auf sein multimediales Werk. Auf großformatigen Holzplatten sampelt er verschiedene künstlerische Strategien: abstrakte Farbflächen, übermalte Drucke (u. a. aus dem 17. Jahrhundert), Schnitzerei für die Lichter, digitale Fotografie. Neben der Surf-Punk-Kultur, dem Silversurfer und King Kong spielen repräsentative sowie ruinöse Architekturkonglomerate und Obdachlosigkeit wichtige Rollen.


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Fritz Panzer, Rolltreppe, 2006, Drahtskulptur, 320 x 450 x 145 cm, Courtesy Krobath, Foto: Alexandra Matzner.

Drawing Now 2015

Österreich / Wien
Albertina
29.5.-20.9.2015



36 Positionen geben einen Einblick in die Spielarten zeitgenössischen Zeichnens der letzten zehn Jahre - so fasst Kuratorin Elsy Lahner die aktuelle Ausstellung der Albertina kurz und bündig zusammen. Alle ausgestellten Künstler_innen zählen zu den Shootingstars der letzten Jahre, denn Lahner lud vor allem Vertreter_innen der in den 60er und 70er-Jahren geborenen Generation ein. Schon vor der Rolltreppe in die Basteihalle hinunter lässt der Animationsfilm „Light Switch“ von David Shrigley (* 1968 Macclesfield/England) erahnen, dass die Zeichnung bewegt wird und ihre einst so streng definierten Grenzen längst aufgebrochen sind. Fritz Panzers drahtige Rolltreppe samt Becher, Lotte Lyons leiterartige Strukturen in Blau und Rot an der Decke sowie Monika Grzymalas Wände verbindende Strichexplosion bestärken diesen Eindruck gleich zu Beginn.


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Hubert Schmalix, Right Leg to the Side, 2014, Öl auf Leinwand, 300 x 245 cm, Privatbesitz, Bildrecht: © Courtesy Hubert Schmalix, Foto: © Lee Thompson.

Schmalix

Österreich / Wien
Bank Austria Kunstforum
6.5.-12.7.2015



Abgenutzte Teppiche, nackte Frauen und idyllische Landschaften bestimmen die jüngsten Bildideen von Hubert Schmalix, Jahrgang 1952, die derzeit im Bank Austria Kunstforum anzutreffen sind. Die teils riesigen, wie für die Dimensionen der Ausstellungshalle konzipierten Gemälde lassen vielerlei Interpretationen zu, wie die Sehnsucht nach einem Paradies oder die Bedrängung des Menschen durch Strukturen und permutierende Wiederholung. Der einstige „Junge Wilde“ der späten 1970er und frühen 1980er Jahre hat sich bereits in den 1990ern zu einem abgeklärten Künstler mit Vorliebe für den Mal – wie Sexualakt (siehe Schmalix‘ Porno-Serie) entwickelt. Einige großflächige, mit strahlenden Farben gestaltete Bilder aus den 90ern zeigen seine Auseinandersetzung mit der Geometrisierung des menschlichen Körpers. Die aktuellen Arbeiten wirken wie eine Verbindung aus beiden Tendenzen.


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Henri Rousseau, Die Schlangenbeschwörerin, 1907, Öl auf Leinwand, 167 x 189,5 cm, Paris, Musée d'Orsay © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay)/Hervé Lewandowski.

Henri Rousseau

Il candore arcaico / Die archaische Unschuld

Italien / Venedig
Palazzo Ducale
Appartamento del Doge
6.3.–5.7.2015

Frankreich / Paris

Tschechien / Prag



Dem malenden „Zöllner“ Henri Rousseau (Laval 1844–1910 Paris) und seinem Einfluss auf die internationale Avantgarde widmen die Fondazione Musei Civici di Venezia, unterstützt durch das Musée d’Orsay und das Musée de l’Orangerie, beide Paris, eine groß angelegte Ausstellung im Palazzo Ducale. Als Autodidakt und anfänglicher Freizeitmaler revolutionierte Rousseau die Kunst des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Heute ist er für seine Urwaldbilder und Traumlandschaften berühmt. Bereits zu seinen Lebzeiten entzog sich sein Werk jedoch einer einfachen Kategorisierung und provozierte jedes Jahr im juryfreien Salon der Unabhängigen Gelächter. Als „artist’s artist“ wurde er zwar von Cézanne, Gauguin, Redon, Picasso, Apollinaire, Jarry, Léger, Delaunay, Kandinsky und Kahlo hoch geschätzt und gesammelt, auf die öffentlicher Anerkennung im Pariser Salon musste er jedoch lange warten.
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enwezor

56. Biennale von Venedig: All the World's Future

Teilnehmende Künstler_innen

Italien
Venedig
9.5.-22.11.2015




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enwezor

Venedig 2015 All the World's Future

Die Nationenpavillons

Italien
Venedig
9.5.-22.11.2015




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John Singer Sargent, Carolus-Duran, 1879 © Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Massachusetts, USA (photo by Michael Agee).

Richard Ormond, Elaine Kilmurray (Hrsg.)

John Singer Sargent

Portraits of artists and friends

England
London
National Portrait Gallery
12.2.–25.5.2015

USA
New York
The Metropolitan Museum of Art
29.6.–4.10.2015



Sargent – berühmt für seine Gesellschaftsporträts – widmete seine Kunst nicht nur einer äußerst betuchten Klientel, sondern auch Künstlern und Freunden. Als Galerie von berühmten Malern, Schriftsteller_innen, Schauspieler_innen und Musikern ziehen diese Werke zuerst in der Londoner National Portrait Gallery und dann im Metropolitan Museum of Art ein.
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Egon Schiele, Frau in Unterwäsche und Strümpfen (Wally Neuzil), 1913 © Vermittlung Christie‘s.

Wally Neuzil

Ihr Leben mit Egon Schiele

Österreich
Wien
Leopold Museum
27.2.-1.6.2015

VERLÄNGERT bis 7.9.2015



Wally, eigentlich Walburga Neuzil, war zwischen 1911 und 1915 Lieblingsmodell und Lebenspartnerin von Egon Schiele. Das berühmte „Bildnis Wally Neuzil“ (1912) des Leopold Museums ist der Ausgangspunkt für eine Spurensuche, die die von Männern dominierte Kunstwelt des frühen 20. Jahrhunderts dekonstruiert.


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Sturtevant, Study for Lichtenstein Girl with Ball, 1988, Collection Maxime Guinnebault, Paris.

Sturtevant

Drawing Double Reversal

Deutschland
Frankfurt am Main
MMK Museum für Moderne Kunst
1.11.2014-1.2.2015

Österreich
Wien
Albertina
14.2.-17.5.2015

Deutschland
Berlin
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
30.5.-23.8.2015



Knapp 100 Zeichnungen der amerikanischen Künstlerin Elaine Sturtevant (1924–2014), die sie zwischen 1964 und 2004 anfertigte, werden ab heute in den neu adaptierten Räumen der Tietze-Galleries für Prints and Drawings gezeigt. 80 Arbeiten davon sind überhaupt erstmalig zu sehen und wurden von Kurator Mario Kramer aus dem Estate Sturtevant (Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac, Paris–Salzburg) zusammengestellt und in Privatsammlungen aufgespürt. Gemeinsam mit MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt und dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin zeigt die Albertina in Wien die erste große Museumsausstellung zum zeichnerischen Werk der Preisträgerin des Goldenen Löwen (54. Biennale in Venedig).


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Gustave Caillebotte, Kanus, 1877, Öl auf Leinwand, 88,9 x 116,2 cm (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon)

Gustave Caillebotte

The Painter's Eye

USA
Washington
National Gallery of Art
West building, Main Floor
28.6.-4.10.2015

Texas
Forth Worth
Kimbell Art Museum
8.11.2015-14.2.2016



Etwa 45 Gemälde des französischen Impressionisten Gustave Caillebotte (1848–1894) versammeln Mary Morton und George Shackelford für die National Gallery of Art, Washington und das Kimbell Art Museum, Forth Worth/Texas. Die Bilder stammen aus den Jahren 1875 bis 1882, als Caillebotte regelmäßig an den von der Öffentlichkeit stark kritisierten Impressionisten-Ausstellungen teilnahm. Das wenig bekannte Spätwerk des Malers wird demnach nicht thematisiert. Ziel der Schau ist es, den provokativen Charakter und die Komplexität seines künstlerischen Beitrags aufzuzeigen. Daher interessierte sich Kuratorin Mary Morton für spektakuläre Bilder von den neuen, öffentlichen Räumen, die durch die Umgestaltung von Paris durch Baron Haussmann entstanden waren, aber auch meditative Schilderungen des Freizeitverhaltens der Pariser_innen. Caillebotte lebte im 8. Arrondissement von Paris, das in den 1850er und 1860er Jahren neu errichtet wurde. Seine persönlichen Erfahrungen mit der modernen Stadt verarbeitete er in großformatigen Kompositionen, deren Atmosphäre, wie die Chefkuratorin für französische Malerei an der National Gallery in Washington meint, auch Städter des 21. Jahrhunderts noch anspricht.
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Paul Durand-Ruel in seiner Galerie, Fotografie von Dornac, um 1910, Archives Durand-Ruel © Durand-Ruel & Cie

Réunion des musées nationaux — Grand Palais (Hrsg.)

Paul Durand-Ruel

Le pari de l’impressionnisme / Inventing Impressionism

Frankreich
Paris
Musée du Luxembourg
9.10.2014-8.2.2015

England
London
The National Gallery of Art
4.3.-31.5.2015

USA
Philadelphia
Philadelphia Museum of Art
24.6.-13.9.2015



Viel haben sie ihm, Paul Durand-Ruel (1831–1922), zu verdanken, die Impressionist_innen. Ohne ihn, so war sich Claude Monet in seinen Anfängen sicher, hätte sie nicht überlebt. Ab 1870/71 vertrat er die Pariser Avantgarde, ging mit seiner Galerie sogar in Konkurs und verkaufte die heute so beliebten Gemälde auch in die Vereinigten Staaten. Durand-Ruel handelte mit Werken von Monet, Pissarro, Degas und Renoir und kämpfte für die Akzeptanz ihrer neuen Bildsprache. In ihm verband sich ein Gespür für Kunst mit Kommerz, was ihm erlaubte, aus seiner Pariser Galerie eine international agierende Firma zu machen. Filialen in London und New York organisierten Ausstellungen und machten die Impressionist_innen weltweit zu gefragten Künstler_innen und den Impressionismus zu einem allerorts bekannten Begriff. In Kooperation mit der Londoner National Gallery und dem Philadelphia Museum of Art organisierte die Réunion des Musées Nationaux – Grand Palais unter der wissenschaftlichen Leitung von Sylvie Patry eine Wanderausstellung von ca. 85 Werken, die entweder von der Galerie Durand-Ruels verkauft wurden oder in ihr ausgestellt waren. Sie zählen bis heute zu den Höhepunkten impressionistischer Bildkunst.


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Miró. The Exerience of Seeing. Late Works, 1963–1981 (Yale University Press)

Carmen Fernández Aparicio, Belèn Galán Martín, Charles Palermo, Pere Portabella, Jesús Carrillo (Hrsg.)

Miró. The Experience of Seeing.

Late Works, 1963–1981



Der jüngst von der Yale University Press, New Haven and London herausgegebene, 104 Seiten schmale Band über das Spätwerk von Joan Miró (1893–1983) besticht durch seine grafische Gestaltung und einem Interview mit dem bedeutenden katalanischen Filmemacher und Miró-Freund Pere Portabella (* 1929 Barcelona). Das von Marquand Books, Inc., Seattle betreute Buch wurde von Erica Anderson als kongeniales Pendant zur Malerei Mirós entwickelt. Es finden sich dessen kompositorische Strategien wie die harmonische Verteilung der Bildelemente über den weißen Grund, der spielerische Umgang mit Richtungen. Das Spielerische und Experimentelle in der Kunst des Katalanen wird in diesem Band äußerst geschickt auf der visuellen Ebene transportiert. Die Texte von Carmen Fernández Aparicio, Kuratorin am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid, und Charles Palermo, Professor für Kunstgeschichte am College of William and Mary in Williamsburg (VA), führen in das Werk des Katalanen ein. Fernández Aparicio lässt dabei oft den Künstler und seine Freunde zu Wort kommen, während Charles Palermo die Frage nach der „Unzeitigkeit“ des Spätwerks stellt.


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Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015

Ausstellungen 2015

in Wien & Klosterneuburg

Österreich
Wien
Klosterneuburg
2015



Die Ausstellungsvorschau für Wien und Klosterneuburg 2015.


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Diego Velázquez, Prinz Baltasar Carlos zu Pferd, 1635, Öl auf Leinwand, 209 x 173 cm © Madrid, Museo del Prado

Velázquez

Österreich
Wien
KHM
28.10.2014-15.2.2015

Frankreich
Paris
Grand Palais
Galeries nationales
25.3.-13.7.2015



Das KHM zeigt seine erste große Ausstellung über Diego Rodriguez de Silva y Velázquez, die vom hauseigenen Bestand der dynastischen Porträts ausgeht. Alle Bildnisse wurden während der Regierungszeit von Philipp IV. (1632–1659) nach Wien geschickt, weshalb das KHM über den größten Bestand an Porträts des Künstlers außerhalb des Prado verfügt. Die Werke dokumentieren die engen dynastischen Beziehungen zwischen dem Spanischen und Wiener Hof während des 17. Jahrhunderts, die in einer intensiven Heiratspolitik gipfelte. Leider wurde die Sammlung im 19. Jahrhundert nicht museal ergänzt.
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