Paul Klee und Wassily Kandinsky in ihrem Garten in Dessau, Detail, um 1927, Foto: Nina Kandinsky, Bibliothèque Kandinsky, Centre Georges Pompidou, Paris. Lyonel Feininger, Die Lokomotive mit dem grossen Rad, Detail, 1910, Ã僕 auf Leinwand, 
Albertina, Wien - Sammlung Batliner © Bildrecht, Wien, 2015. Bernardo Bellotto, Dresden vom rechten Elbufer oberhalb der Augustusbrücke, Detail, 1747, Ã僕 auf Leinwand, 132 x 236 cm © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Anonym, Blick auf das Parlament, Detail, um 1882, Ã穆terreichische Nationalbibliothek. Stein aus Licht. Kristallvisionen in der Kunst (KERBER, Coverdetail) Susan Philipsz, War Damages Musical Instruments (Pair), 2015, Installation im Theseus-Tempel, Wien, Foto: Alexandra Matzner. Louise Bourgeois - Zellen, Prestel Verlag 2015. Francisco de Zurbarán. Bodegón con cacharros, Detail, um 1650â1655, Ã僕 auf Leinwand, 47 x 79 cm, Barcelona, MNAC. Museu Nacional dâ僊rt de Catalunya. Legado de la Colección Cambó © Museu Nacional dâ僊rt de Catalunya, Barcelona (2014). Hans Weigand, Panorama, 21er Haus, 2015 (c) Weigand, Foto: Alexandra Matzner. Aleksandra Mir, 2015, Ausstellungsansicht: Alexandra Matzner. Henri Rousseau, Moi-même, portrait-paysage (Ich, Porträt-Landschaft), Detail, 1889â1890, Ã僕 auf Leinwand, 146 x 113 cm, Prag, Národní galerie © White Images/Scala, Firenze. Biennale Venedig 2015, All the World's Future Biennale Venedig 2015, All the World's Future John Singer Sargent, Ã嬰ouard und Marie-Louise Pailleron, 1881, © Des Moines Art Center, Des Moines, Iowa. Egon Schiele, Bildnis Wally Neuzil, Detail, 1912  © Leopold Museum, Wien. Sturtevant, Lichtenstein Final Study for Landscape with Figures, Detail, 1988, Fotograf Axel Schneider, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main © Estate Sturtevant, Paris. Gustave Caillebotte, Die Pont de lâ僞urope, Detail, 1876, Ã僕 auf Leinwand, 124,8 à 180,7 cm (Association des Amis du Petit Palais, Genf) Pierre-Auguste Renoir, Tanz in Bougival, Detail, 1883, Ã僕 auf Leinwand, 181,9 x 98,1 cm, Boston, Museum of Fine Arts © Museum of Fine Arts, Boston. Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015 Dieter Brusberg (Hg.): Bernhard Heisig. â曩estern und in unserer Zeitâ oder â曠as Elend der Machtâ (HIRMER, Cover) Julia Margaret Cameron, Julia Jackson, Detail, 1867, 61 x 51 x 4 cm, Albumindruck von einem nassen Kollodiumnegativ © Victoria and Albert Museum, London.
NEWS
  • 2016 Zテシrich, Manifesta 11 Christian Jankowski - Karator der kommenden Manifesta in Zテシrich
  • 2.10.2014 Klosterneuburg, Essl, 19:00 Erテカffnung 窶枦ie zukunft der malerei. eine perspektive"
    (3.10.2014-8.2.2015)
  • 1.-31.10.2014 Wiener Secession, Ausschreibung 窶枷erhard und Birgit Moser-Preis fテシr Gegenwartskunst, Secession Wien"
    (Verleihung 19.1.2015)
  • 3.10.2014 Wien, mumok, 19:00 Ausstellungserテカffnung 窶曚OSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB"
    (4.10.2014-18.1.2015)
  • 30.9.2014 Wien, Kunsthalle, 19:00 Ausstellungserテカffnung 窶曖lue Times"
    (1.10.2014-11.1.2015)
  • 9.10.2014 Zテシrich, Kunsthaus, 19:00 Ausstellungserテカffnung 窶昿gon Schiele - Jenny Saville"
    (10.10.2014-25.1.2015)
  • 10.10.2014 Wien, Unteres Belvedere, 19:00 Ausstellungserテカffnung 窶曰agenbund. Ein europテ、isches Netzwerk (1900-1938)"
    (11.10.2014-1.2.2015)

Paul Klee, Architektur der Ebene, 1923, 113, Aquarell und Bleistift auf Papier auf Karton, 28 x 17,3/18,1 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum Berggruen.

Klee & Kandinsky.

Nachbarn, Freunde, Konkurrenten

Schweiz / Bern
Zentrum Paul Klee
19.6.-27.9.2015

Deutschland / Mテシnchen
Lenbachhaus
21.10.2015-24.1.2016



Das Paul Klee Zentrum in Bern und die Stテ、dtische Galerie im Lenbachhaus in Mテシnchen kooperieren fテシr eine Ausstellung der Sonderklasse: Klee & Kandinsky. Kテシnstlerisch wie menschlich hテカchst verschiedenartige Charaktere mit unterschiedlich verlaufenden Karrieren freundeten sich Kandinsky und Klee dennoch miteinander an. Nun zeichnen die Kuratoren, Michael Baumgartner, Annegret Hoberg und Christine Hopfengart, ihre Lebenswege von 1900 bis 1940 akribisch nach und belegen, wie sich ihre Kunst vom Blauen Reiter zum Bauhaus und darテシber hinaus zwar in Konkurrenz und doch mit gegenseitiger Akzeptanz entwickelte. Es gelingt, テhnlichkeiten und gegenseitige 窶曖eeinflussung窶 aufzuzeigen und trotzdem ihre Abgrenzung voneinander und Unterschiedlichkeit zu erklテ、ren. Das Ziel - erstmals die Beziehung der beiden Kテシnstler umfassend darzustellen und ihre wechselvolle Geschichte nachzuzeichnen - ist den Kuratoren vorbildlich geglテシckt!

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Lyonel Feininger, Promenade in Arcueil, 1915, Albertina, Wien - Sammlung Batliner ツゥ Bildrecht, Wien, 2015.

Lyonel Feininger / Alfred Kubin

Eine Kテシnstlerfreundschaft

Deutschland / Ingelheim am Rhein
Internationale Tage Ingelheim
24.5.-2.8.2015

テ穆terreich / Wien
Albertina
4.9.2015-10.1.2016



Auch wenn Lyonel Feininger und Alfred Kubin einander vermutlich nur ein einziges Mal persテカnlich getroffen haben, so verband sie doch zwischen dem 25. November 1912 und dem 13. Mテ、rz 1919 eine interessante Brieffreundschaft, die im Austausch von Blテ、ttern kulminierte. Initiiert wurde dieser Dialog von Alfred Kubin, der immer auf der Suche nach interessanten Partnern fテシr einen Gedankenaustausch war. Der Oberテカsterreicher sah im Frテシhwerk Lyonel Feiningers テ、hnliche Versuche, eine hテカchst individuelle Weltsicht niederzulegen. Beide verdingten sich als Karikaturisten, beide waren von Selbstzweifeln geplagt, beide fテシhlten sich zu Hテカherem bestimmt. Was als Freundschaft zwischen Grafikern begann, sollte nach Ende des Ersten Weltkriegs keine Fortsetzung mehr erfahren. Zu sehr hatte sich bereits Feiningers Weg von dem Kubins entfernt.


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Annibale Carracci, Der Genius des Ruhmes, 1588-1589, テ僕 auf Leinwand, 174 x 114 cm ツゥ Gemテ、ldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

Rembrandt - Tizian - Bellotto

Geist und Glanz der Dresdner Gemテ、ldegalerie

Deutschland / Mテシnchen
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
22.8.窶23.11.2014

Niederlande / Groningen
Groninger Museum
13.12.2014窶25.5.2015

テ穆terreich / Wien
Belvedere 窶 Winterpalais
11.6.窶8.11.2015



Von Ende September 2013 bis 2017 wird das Gebテ、ude der Gemテ、ldegalerie in Dresden modernisiert. Da im Ausstellungshaus von Gottfried Semper derzeit nur die 窶曰ighlights窶 wie Raffaels 窶朶ixtinische Madonna窶 und Giorgiones und Tizians 窶朶chlafende Venus窶 bewundert werden kテカnnen, wurden 99 Werke auf Reisen geschickt. Nach Mテシnchen und Groningen sind die Gemテ、lde, die Charakteristik und Geschichte Dresdens sowie seine ehemals kテカnigliche Gemテ、ldesammlung gut beschreiben, im Winterpalais des Prinzen Eugen ausgestellt. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Ausstellung passt wunderbar in die Rテ、ume des Winterpalais und macht Lust auf mehr barocke Sammelleidenschaft!


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Herme vom Heinrichhof, 1862 ツゥ Wien Museum.

Wiener Ringstraテ歹

Der Ring
Pionierjahre einer Prachtstraテ歹

テ穆terreich / Wien
Wien Museum
11.6.-4.10.2015

Ringstraテ歹
Ein jテシdischer Boulevard

テ穆terreich / Wien
Jテシdisches Museum
25.3.-4.10.2015
VERLテНGERT bis 18.10.2015

Wien wird Weltstadt.
Die Ringstraテ歹 und ihre Zeit

テ穆terreich / Wien
Nationalbibliothek, Prunksaal
21.5.-1.11.2015



Als am 1. Mai 1865 die Wiener Ringstraテ歹 zwischen Hofoper (heute: Staatsoper) und Burgtor erテカffnet wurde, war noch kaum ein Gebテ、ude fertiggestellt. Knapp siebeneinhalb Jahre davor hatte Kaiser Franz Joseph I. seinen Willen zur Errichtung der Via Triumphalis, der Triumphstraテ歹 rund um die Innere Stadt, in einem 窶曰andzettel窶 kundgetan. Bis Ende der 1880er-Jahre sollte es dauern, bis die wichtigsten Gebテ、ude ausgefテシhrt waren, und erst 1913 war mit dem Kriegsministerium der letzte Monumentalbau fertiggestellt. Das Wien Museum beschテ、ftigt sich mit den ersten sieben Jahren zwischen Wettbewerb und Erテカffnung, um exemplarisch die stテ、dtebauliche Verテ、nderung Wiens wテ、hrend der Grテシnderzeit zu beleuchten. Im Jテシdischen Museum wird die Bautテ、tigkeit der jテシdischen Bevテカlkerung und das Salonleben hinter den prachtvollen Fassaden bis zur Entwicklung der Psychoanalyse dargestellt. Unter dem Titel 窶杆ien wird Weltstadt窶 gibt die Nationalbibliothek mit ihren eigenen Bestテ、nden einen multimedialen Gesamtテシberblick.
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Stein aus Licht. Kristallvisionen in der Kunst (KERBER, Cover)

M. Frehner, D. Spanke (Hrsg.)

Stein aus Licht.

Kristallvisionen in der Kunst

Schweiz / Bern
Kunstmuseum Bern
24.4.-6.9.2015



Kristalle und Kristallines von der Romantik bis zur Gegenwartskunst interessieren Matthias Frehner und Daniel Spanke vom Kunstmuseum Bern. In sechs Aufsテ、tzen nテ、hern sie sich dem Kristall und seiner Bedeutung fテシr die bildende Kunst, von der Aufklテ、rung im 18. Jahrhundert, der kristallinen Form als Ausgangspunkt architektonischen Denkens bis hin zur Erneuerung der Malerei im Kubismus und Expressionismus. Der Symbolgehalt des Kristalls als Ausdruck von Vergeistigung sowie Reinigung ist bereits frテシh nachweisbar und wird im 20. Jahrhundert in der Kunst von Joseph Beuys und Marina Abramoviト fortgeschrieben. Der Ausstellungskatalog fテ、llt schon allein durch seine leicht facettierte, kristalline Form auf, folgt in der grafischen Gestaltung aber dann doch dem klassischen Katalogschema. 窶朶tein aus Licht窶 versammelt Aufsテ、tze von ausgewiesenen Spezialist_innen wie Regine Prange, Johannes Grave, Bernd Nicolai und Verena Kuni.


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Susan Philipsz ツゥ Foto: Ken Adlard

Interview von Alexandra Matzner

Susan Philipsz

Der Klang des Krieges



Susan Philipsz ist eine der bedeutendsten aufstrebenden Kテシnstlerinnen der letzten Jahre. Teilnahmen an der Manifesta (Ljubljana 2000, St. Petersburg 2014), am Skulpturen Projekt Mテシnster (2007), an der documenta (13) (2012) und der Istanbul Biennale 2015 zeigen die Wertschテ、tzung, die Philipsz窶 Kunst weltweit entgegengebracht wird. In ihren frテシhesten Arbeiten nutzte die ausgebildete Bildhauerin ihre eigene, fragile Stimme und sang bekannte Melodien und Liedtexte ein. Diese Sound-Skulpturen transferierte sie an Orte im テカffentlichen Raum, verテ、nderte dadurch deren Stimmungen oder hinterfragte deren Funktionen. Aktuell ist eine Sound-Arbeit von Philipsz im Theseustempel in Wien zu hテカren. 窶War Damaged Musical Instruments (Pair)窶 ist ein enigmatisches Stテシck テシber Vergangenheitsbewテ、ltigung, Trauer, Verlust. Die 1965 im schottischen Glasgow geborene Klangkテシnstlerin mit Wohnsitz in Berlin stand Rede und Antwort テシber ihre jテシngsten Werke, die Bedeutung von Pausen und, wie sie sich eine Retrospektive ihres Werks vorstellen kann. Letzteres wird sie noch lテ、nger beschテ、ftigen, stellt die rothaarige Kテシnstlerin doch 2016 im Bregenzer KUB aus.


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Louise Bourgeois - Zellen, Prestel Verlag 2015.

Louise Bourgeois

Strukturen des Daseins: Die Zellen

Deutschland
Mテシnchen / Haus der Kunst
20.2.-2.8.2015



Neun weiテ歹 Stufen fテシhren ins Nichts, umgeben von dunklen Strukturen, die abschirmen und flankieren. Mit 窶No escape窶(1989) fテシhrt Kuratorin Julienne Lorz im Haus der Kunst in Mテシnchen in das komplexe Werk von Louise Bourgeois (1911窶2010) ein.
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Francisco de Zurbarテ。n, Heilige Apollonia, um 1636-1640, テ僕 auf Leinwand, 115 x 67 cm (Paris, Musテゥe du Louvre).

Zurbarテ。n

Eine neue Perspektive

Spanien / Madrid
Museo Thyssen-Bornemisza
9.6.-13.9.2015

Deutschland / Dテシsseldorf
Museum Kunstpalast
10.10.2015-31.1.2016



Das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid und das Museum Kunstpalast in Dテシsseldorf widmen dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarテ。n eine Retrospektive mit 47 Werken 窶 die erste in Deutschland. Ergテ、nzt wird die Schau durch sieben Stillleben seines jung verstorbenen Sohnes Juan, dessen Eigenstテ、ndigkeit in den letzten Jahrzehnten zunehmend entdeckt wurde. Aktuelle Restaurierungen und neue Zuschreibungen an die beiden Spanier lassen einen frischen Blick auf deren Werke zu. Darテシber hinaus werden auch Zurbarテ。ns Werkstattmitarbeiter erstmals vorgestellt: Juan Luis Zambrano, die Brテシder Francisco und Miguel Polanco, Ignacio de Ries, Bernabe de Ayala und der unbekannte Meister von Besanテァon.


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Hans Weigand, Surfing, Ausstellungsansicht 21er Haus, 2015, (c) Weigand, Foto: Alexandra Matzner.

Hans Weigand

Surfing

テ穆terreich / Wien
21er Haus
17.6.-13.9.2015



Wenn King Kong auf Surfer trifft, Obdachlose und der Silversurfer in einem Bild auftauchen, das Psycho-Haus dテシster erstrahlt, Wellenreiter und Rocaille-Wellen an Michelangelo und Hokusai erinnern, dann ist Hans Weigand zu Gast im 21er Haus. Unter dem Titel 窶朶urfing窶 - Wellenreiten - zeigt er aktuelle Arbeiten, die von einer 窶杆underkammer窶 mit Werken seit 1970 begleitet werden. Bereits das Ausstellungsdisplay verweist auf unkonventionelles Denken, auf das Niederreiテ歹n von Grenzen. Weigand lieテ im Obergeschoss Tunnel und 窶曰テシtten窶 aufstellen, ein Panorama einbauen, groテ歹 テ貿fnungen erlauben helle Beleuchtung auf sein multimediales Werk. Auf groテ歿ormatigen Holzplatten sampelt er verschiedene kテシnstlerische Strategien: abstrakte Farbflテ、chen, テシbermalte Drucke (u. a. aus dem 17. Jahrhundert), Schnitzerei fテシr die Lichter, digitale Fotografie. Neben der Surf-Punk-Kultur, dem Silversurfer und King Kong spielen reprテ、sentative sowie ruinテカse Architekturkonglomerate und Obdachlosigkeit wichtige Rollen.


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Fritz Panzer, Rolltreppe, 2006, Drahtskulptur, 320 x 450 x 145 cm, Courtesy Krobath, Foto: Alexandra Matzner.

Drawing Now 2015

テ穆terreich / Wien
Albertina
29.5.-20.9.2015



36 Positionen geben einen Einblick in die Spielarten zeitgenテカssischen Zeichnens der letzten zehn Jahre - so fasst Kuratorin Elsy Lahner die aktuelle Ausstellung der Albertina kurz und bテシndig zusammen. Alle ausgestellten Kテシnstler_innen zテ、hlen zu den Shootingstars der letzten Jahre, denn Lahner lud vor allem Vertreter_innen der in den 60er und 70er-Jahren geborenen Generation ein. Schon vor der Rolltreppe in die Basteihalle hinunter lテ、sst der Animationsfilm 窶朖ight Switch窶 von David Shrigley (* 1968 Macclesfield/England) erahnen, dass die Zeichnung bewegt wird und ihre einst so streng definierten Grenzen lテ、ngst aufgebrochen sind. Fritz Panzers drahtige Rolltreppe samt Becher, Lotte Lyons leiterartige Strukturen in Blau und Rot an der Decke sowie Monika Grzymalas Wテ、nde verbindende Strichexplosion bestテ、rken diesen Eindruck gleich zu Beginn.


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Henri Rousseau, Die Schlangenbeschwテカrerin, 1907, テ僕 auf Leinwand, 167 x 189,5 cm, Paris, Musテゥe d'Orsay ツゥ RMN-Grand Palais (Musテゥe d窶儖rsay)/Hervテゥ Lewandowski.

Henri Rousseau

Il candore arcaico / Die archaische Unschuld

Italien / Venedig
Palazzo Ducale
Appartamento del Doge
6.3.窶5.7.2015
Tschechien / Prag

Frankreich / Paris
22.3.-17.7.2016



Dem malenden 窶杙テカllner窶 Henri Rousseau (Laval 1844窶1910 Paris) und seinem Einfluss auf die internationale Avantgarde widmen die Fondazione Musei Civici di Venezia, unterstテシtzt durch das Musテゥe d窶儖rsay und das Musテゥe de l窶儖rangerie, beide Paris, eine groテ angelegte Ausstellung im Palazzo Ducale. Als Autodidakt und anfテ、nglicher Freizeitmaler revolutionierte Rousseau die Kunst des ausgehenden 19. und frテシhen 20. Jahrhunderts. Heute ist er fテシr seine Urwaldbilder und Traumlandschaften berテシhmt. Bereits zu seinen Lebzeiten entzog sich sein Werk jedoch einer einfachen Kategorisierung und provozierte jedes Jahr im juryfreien Salon der Unabhテ、ngigen Gelテ、chter. Als 窶杪rtist窶冱 artist窶 wurde er zwar von Cテゥzanne, Gauguin, Redon, Picasso, Apollinaire, Jarry, Lテゥger, Delaunay, Kandinsky und Kahlo hoch geschテ、tzt und gesammelt, auf die テカffentlicher Anerkennung im Pariser Salon musste er jedoch lange warten.
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enwezor

56. Biennale von Venedig: All the World's Future

Teilnehmende Kテシnstler_innen

Italien
Venedig
9.5.-22.11.2015




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enwezor

Venedig 2015 All the World's Future

Die Nationenpavillons

Italien
Venedig
9.5.-22.11.2015




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John Singer Sargent, Carolus-Duran, 1879 ツゥ Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Massachusetts, USA (photo by Michael Agee).

Richard Ormond, Elaine Kilmurray (Hrsg.)

John Singer Sargent

Portraits of artists and friends

England
London / National Portrait Gallery
12.2.窶25.5.2015

USA
New York / The Metropolitan Museum of Art
29.6.窶4.10.2015



Sargent 窶 berテシhmt fテシr seine Gesellschaftsportrテ、ts 窶 widmete seine Kunst nicht nur einer テ、uテ歹rst betuchten Klientel, sondern auch Kテシnstlern und Freunden. Als Galerie von berテシhmten Malern, Schriftsteller_innen, Schauspieler_innen und Musikern ziehen diese Werke zuerst in der Londoner National Portrait Gallery und dann im Metropolitan Museum of Art ein.
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Egon Schiele, Frau in Unterwテ、sche und Strテシmpfen (Wally Neuzil), 1913 ツゥ Vermittlung Christie窶s.

Wally Neuzil

Ihr Leben mit Egon Schiele

テ穆terreich
Wien
Leopold Museum
27.2.-1.6.2015

VERLテНGERT bis 7.9.2015



Wally, eigentlich Walburga Neuzil, war zwischen 1911 und 1915 Lieblingsmodell und Lebenspartnerin von Egon Schiele. Das berテシhmte 窶Bildnis Wally Neuzil窶 (1912) des Leopold Museums ist der Ausgangspunkt fテシr eine Spurensuche, die die von Mテ、nnern dominierte Kunstwelt des frテシhen 20. Jahrhunderts dekonstruiert.


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Sturtevant, Study for Lichtenstein Girl with Ball, 1988, Collection Maxime Guinnebault, Paris.

Sturtevant

Drawing Double Reversal

Deutschland
Frankfurt am Main
MMK Museum fテシr Moderne Kunst
1.11.2014-1.2.2015

テ穆terreich
Wien
Albertina
14.2.-17.5.2015

Deutschland
Berlin
Hamburger Bahnhof 窶 Museum fテシr Gegenwart
30.5.-23.8.2015



Knapp 100 Zeichnungen der amerikanischen Kテシnstlerin Elaine Sturtevant (1924窶2014), die sie zwischen 1964 und 2004 anfertigte, werden ab heute in den neu adaptierten Rテ、umen der Tietze-Galleries fテシr Prints and Drawings gezeigt. 80 Arbeiten davon sind テシberhaupt erstmalig zu sehen und wurden von Kurator Mario Kramer aus dem Estate Sturtevant (Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac, Paris窶鉄alzburg) zusammengestellt und in Privatsammlungen aufgespテシrt. Gemeinsam mit MMK Museum fテシr Moderne Kunst in Frankfurt und dem Hamburger Bahnhof 窶 Museum fテシr Gegenwart in Berlin zeigt die Albertina in Wien die erste groテ歹 Museumsausstellung zum zeichnerischen Werk der Preistrテ、gerin des Goldenen Lテカwen (54. Biennale in Venedig).


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Gustave Caillebotte, Kanus, 1877, テ僕 auf Leinwand, 88,9 x 116,2 cm (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon)

Gustave Caillebotte

The Painter's Eye

USA
Washington
National Gallery of Art
West building, Main Floor
28.6.-4.10.2015

Texas
Forth Worth
Kimbell Art Museum
8.11.2015-14.2.2016



Etwa 45 Gemテ、lde des franzテカsischen Impressionisten Gustave Caillebotte (1848窶1894) versammeln Mary Morton und George Shackelford fテシr die National Gallery of Art, Washington und das Kimbell Art Museum, Forth Worth/Texas. Die Bilder stammen aus den Jahren 1875 bis 1882, als Caillebotte regelmテ、テ殃g an den von der テ貿fentlichkeit stark kritisierten Impressionisten-Ausstellungen teilnahm. Das wenig bekannte Spテ、twerk des Malers wird demnach nicht thematisiert. Ziel der Schau ist es, den provokativen Charakter und die Komplexitテ、t seines kテシnstlerischen Beitrags aufzuzeigen. Daher interessierte sich Kuratorin Mary Morton fテシr spektakulテ、re Bilder von den neuen, テカffentlichen Rテ、umen, die durch die Umgestaltung von Paris durch Baron Haussmann entstanden waren, aber auch meditative Schilderungen des Freizeitverhaltens der Pariser_innen. Caillebotte lebte im 8. Arrondissement von Paris, das in den 1850er und 1860er Jahren neu errichtet wurde. Seine persテカnlichen Erfahrungen mit der modernen Stadt verarbeitete er in groテ歿ormatigen Kompositionen, deren Atmosphテ、re, wie die Chefkuratorin fテシr franzテカsische Malerei an der National Gallery in Washington meint, auch Stテ、dter des 21. Jahrhunderts noch anspricht.
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Paul Durand-Ruel in seiner Galerie, Fotografie von Dornac, um 1910, Archives Durand-Ruel ツゥ Durand-Ruel & Cie

Rテゥunion des musテゥes nationaux 窶 Grand Palais (Hrsg.)

Paul Durand-Ruel

Le pari de l窶冓mpressionnisme / Inventing Impressionism

Frankreich
Paris / Musテゥe du Luxembourg
9.10.2014-8.2.2015

England
London / The National Gallery of Art
4.3.-31.5.2015

USA
Philadelphia / Philadelphia Museum of Art
24.6.-13.9.2015



Viel haben sie ihm, Paul Durand-Ruel (1831窶1922), zu verdanken, die Impressionist_innen. Ohne ihn, so war sich Claude Monet in seinen Anfテ、ngen sicher, hテ、tte sie nicht テシberlebt. Ab 1870/71 vertrat er die Pariser Avantgarde, ging mit seiner Galerie sogar in Konkurs und verkaufte die heute so beliebten Gemテ、lde auch in die Vereinigten Staaten. Durand-Ruel handelte mit Werken von Monet, Pissarro, Degas und Renoir und kテ、mpfte fテシr die Akzeptanz ihrer neuen Bildsprache. In ihm verband sich ein Gespテシr fテシr Kunst mit Kommerz, was ihm erlaubte, aus seiner Pariser Galerie eine international agierende Firma zu machen. Filialen in London und New York organisierten Ausstellungen und machten die Impressionist_innen weltweit zu gefragten Kテシnstler_innen und den Impressionismus zu einem allerorts bekannten Begriff. In Kooperation mit der Londoner National Gallery und dem Philadelphia Museum of Art organisierte die Rテゥunion des Musテゥes Nationaux 窶 Grand Palais unter der wissenschaftlichen Leitung von Sylvie Patry eine Wanderausstellung von ca. 85 Werken, die entweder von der Galerie Durand-Ruels verkauft wurden oder in ihr ausgestellt waren. Sie zテ、hlen bis heute zu den Hテカhepunkten impressionistischer Bildkunst.


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Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015

Ausstellungen 2015

in Wien & Klosterneuburg

テ穆terreich
Wien
Klosterneuburg
2015



Die Ausstellungsvorschau fテシr Wien und Klosterneuburg 2015.


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Dieter Brusberg (Hg.): Bernhard Heisig. 窶曩estern und in unserer Zeit窶 oder 窶曠as Elend der Macht窶 (HIRMER, Cover)

Dieter Brusberg (Hg.)

Bernhard Heisig

窶曩estern und in unserer Zeit窶 oder 窶曠as Elend der Macht窶

Mit Beitrテ、gen von
K. Arrieta, E. Beaucamp
U. Bode, D. Brusberg, J. Fest
P. Kipphoff, K. M. Kober
R. Leicht, H. J. Papies
M. Tschechne, A. Zweite
B. Heisig
372 Seiten, 318 Abb. テシberw. in Farbe
27,5 テ 32 cm, Leinen mit Etikettierung
ISBN: 978-3-7774-2128-5
HIRMER



Der Berliner Galerist Dieter Brusberg widmet Bernhard Heisig (1925窶2011) knapp vor dessen 90. Geburtstag eine gewichtige Anthologie! Die monumentalen Geschichts-Bilder des Leipzigers finden in der テシbergroテ歹n Publikation eine wテシrdige Prテ、sentationsflテ、che. Insgesamt 14 Aufsテ、tze, eigene Schriften und Wテシrdigungen von Weggefテ、hrten und Zeitgenossen fテシgen sich mit einer groテ歹n Auswahl an Heises Gemテ、lden zu einer respekteinflテカテ歹nden Zusammenstellung.


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Julia Margaret Cameron, Der Engel am Grab, 1869窶1870, 61 x 51 x 4 cm, Albumindruck von einem nassen Kollodiumnegativ ツゥ Victoria and Albert Museum, London.

Julia Margaret Cameron (1815窶1879)

Pioneer of Photography

Belgien / Gent
Museum voor Schone Kunsten Ghent
14.3.-14.6.2015

England / London
Victoria & Albert Museum
28.11.2015-21.2.2016



窶朞ein Ziel ist, die Fotografie zu nobilitieren und fテシr sie den Charakter und den Gebrauch der Hochkunst zu sichern, indem ich das Reale und das Ideale kombiniere und bei aller Hingebung zur Poesie und Schテカnheit nichts von der Wahrheit zu opfern.窶 Diese manifestartigen Sテ、tze schrieb die innovative und hテカchst bedeutende Fotografin Margaret Cameron(1815窶1879) im Jahr 1864. Heute ist sie fテシr ihre starken Portrテ、ts und aussagekrテ、ftigen Historien berテシhmt, denn sie inszenierte Freunde, Familienmitglieder und Diener in Lebenden Bildern mit biblischen, historischen und allegorischen Inhalten.
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