Henri Rousseau, Moi-même, portrait-paysage (Ich, Porträt-Landschaft), Detail, 1889–1890, Öl auf Leinwand, 146 x 113 cm, Prag, Národní galerie © White Images/Scala, Firenze. Biennale Venedig 2015, All the World's Future Biennale Venedig 2015, All the World's Future John Singer Sargent, Édouard und Marie-Louise Pailleron, 1881, © Des Moines Art Center, Des Moines, Iowa. Claude Monet (1840-1926), Sommer, Detail, 1874, Öl auf Leinwand, 57 x 80 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie Foto: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders. Matthäus Loder, Vermessungsarbeiten auf der Sonnscheinalm, Detail, um 1820-21, Privatbesitz Egon Schiele, Bildnis Wally Neuzil, Detail, 1912  © Leopold Museum, Wien. Johann Nepomuk Höchle, Das Militärfest am 18. Oktober 1814, Detail, undatiert, Aquarell, 52 x 94 cm © Akademie der bildenden Künste Wien, Kupferstichkabinett. Sturtevant, Lichtenstein Final Study for Landscape with Figures, Detail, 1988, Fotograf Axel Schneider, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main © Estate Sturtevant, Paris Paul Gauguin, Parau api (Gibtʼs was Neues?), Detail, 1892, Öl auf Leinwand, 67 x 91 cm, Gemäldegalerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski Ausstellungsansicht Schlaflos, Detail, Foto: Gregor Titze, © Belvedere, Wien Gustave Caillebotte, Die Pont de l’Europe, Detail, 1876, Öl auf Leinwand, 124,8 × 180,7 cm (Association des Amis du Petit Palais, Genf) Albrecht Altdorfer (1480–1538), Landschaft mit Burg, Detail, um 1520-30, Pergament, auf Buche aufgeklebt, 30,5 x 22,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München, Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München Pierre-Auguste Renoir, Tanz in Bougival, Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 181,9 x 98,1 cm, Boston, Museum of Fine Arts © Museum of Fine Arts, Boston. Miró. The Exerience of Seeing. Late Works, 1963–1981 (Yale University Press) Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015 Émile Bernard, Nachmittag in Saint-Briac, Detail, 1887, Öl auf Leinwand, 46 x 55 cm, Aarau, Aargauer Kunsthaus, Legs Dr. Max Fretz © Jörg Müller, Aarau Diego Velázquez, Venus mit dem Spiegel (Rokeby Venus), Detail, 1648–1651, Öl auf Leinwand, 122,5 x 177 cm © London, The National Gallery
NEWS
  • 2016 ZĂŒrich, Manifesta 11 Christian Jankowski - Karator der kommenden Manifesta in ZĂŒrich
  • 2.10.2014 Klosterneuburg, Essl, 19:00 Eröffnung „die zukunft der malerei. eine perspektive"
    (3.10.2014-8.2.2015)
  • 1.-31.10.2014 Wiener Secession, Ausschreibung „gerhard und Birgit Moser-Preis fĂŒr Gegenwartskunst, Secession Wien"
    (Verleihung 19.1.2015)
  • 3.10.2014 Wien, mumok, 19:00 Ausstellungseröffnung „COSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB"
    (4.10.2014-18.1.2015)
  • 30.9.2014 Wien, Kunsthalle, 19:00 Ausstellungseröffnung „Blue Times"
    (1.10.2014-11.1.2015)
  • 9.10.2014 ZĂŒrich, Kunsthaus, 19:00 Ausstellungseröffnung „Egon Schiele - Jenny Saville"
    (10.10.2014-25.1.2015)
  • 10.10.2014 Wien, Unteres Belvedere, 19:00 Ausstellungseröffnung „Hagenbund. Ein europĂ€isches Netzwerk (1900-1938)"
    (11.10.2014-1.2.2015)

Henri Rousseau, Die Schlangenbeschwörerin, 1907, Öl auf Leinwand, 167 x 189,5 cm, Paris, MusĂ©e d'Orsay © RMN-Grand Palais (MusĂ©e d’Orsay)/HervĂ© Lewandowski.

Henri Rousseau

Il candore arcaico / Die archaische Unschuld

Italien
Venedig
Palazzo Ducale
Appartamento del Doge
6.3. – 5.7.2015

Frankreich
Paris

Tschechien
Prag



Dem malenden „Zöllner“ Henri Rousseau (Laval 1844–1910 Paris) und seinem Einfluss auf die internationale Avantgarde widmen die Fondazione Musei Civici di Venezia, unterstĂŒtzt durch das MusĂ©e d’Orsay und das MusĂ©e de l’Orangerie, beide Paris, eine groß angelegte Ausstellung im Palazzo Ducale. Als Autodidakt und anfĂ€nglicher Freizeitmaler revolutionierte Rousseau die Kunst des ausgehenden 19. und frĂŒhen 20. Jahrhunderts. Heute ist er fĂŒr seine Urwaldbilder und Traumlandschaften berĂŒhmt. Bereits zu seinen Lebzeiten entzog sich sein Werk jedoch einer einfachen Kategorisierung und provozierte jedes Jahr im juryfreien Salon der UnabhĂ€ngigen GelĂ€chter. Als „artist’s artist“ wurde er zwar von CĂ©zanne, Gauguin, Redon, Picasso, Apollinaire, Jarry, LĂ©ger, Delaunay, Kandinsky und Kahlo hoch geschĂ€tzt und gesammelt, auf die öffentlicher Anerkennung im Pariser Salon musste er jedoch lange warten.
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56. Biennale von Venedig: All the World's Future

Teilnehmende KĂŒnstler_innen

Italien
Venedig
9.5.-22.11.2015




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Venedig 2015 All the World's Future

Die Nationenpavillons

Italien
Venedig
9.5.-22.11.2015




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John Singer Sargent, Carolus-Duran, 1879 © Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Massachusetts, USA (photo by Michael Agee).

Richard Ormond, Elaine Kilmurray (Hrsg.)

John Singer Sargent

Portraits of artists and friends

England
London
National Portrait Gallery
12.2. – 25.5.2015

USA
New York
The Metropolitan Museum of Art
29.6. – 4.10.2015



Sargent – berĂŒhmt fĂŒr seine GesellschaftsportrĂ€ts – widmete seine Kunst nicht nur einer Ă€ußerst betuchten Klientel, sondern auch KĂŒnstlern und Freunden. Als Galerie von berĂŒhmten Malern, Schriftsteller_innen, Schauspieler_innen und Musikern ziehen diese Werke zuerst in der Londoner National Portrait Gallery und dann im Metropolitan Museum of Art ein.
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Claude Monet (1840-1926), Das Mittagessen, 1868, Öl auf Leinwand, 231,5 x 151 cm, StĂ€del Museum, Frankfurt am Main, Foto: StĂ€del Museum – ARTOTHEK © StĂ€del Museum, Frankfurt am Main.

Monet und die Geburt des Impressionismus

Deutschland
Frankfurt am Main
StÀdel Museum
11.3.-21.6.2015



Zum eigenen 200. Geburtstag widmet das StĂ€del seinen Besucher_innen und sich selbst eine Ausstellung zum 150. „Geburtstag“ des Impressionismus und nimmt das Thema wörtlich. Felix KrĂ€mer stellt vor allem die Landschaftsmaler unter die FĂŒhrerschaft von Claude Monet und arbeitet dessen Stellung innerhalb der Gruppe deutlich heraus.
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Leopold Kupelwieser, Erzherzog Johann im Rock mit grĂŒnem Aufschlag, 1828, © Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum, Foto: UMJ.

Von der Schönheit der Natur

Die Kammermaler Erzherzog Johanns

Österreich
Wien
Albertina
27.2.-31.5.2015



Topografische Ansichten aus dem Besitz von Erzherzog Johann (Florenz 1782–1859 Graz) schmĂŒcken derzeit die WĂ€nde der Albertina. Thomas Ender, Jakob Gauermann, Johann Kniep, MatthĂ€us Loder und Karl Russ gehören zu den wenig bekannten KĂŒnstlern der 1810er bis 1830er Jahre, die als Kammermaler fĂŒr den aufgeklĂ€rten Erzherzog vor allem durch die Steiermark, Tirol und generell die AlpenlĂ€nder zogen, um die schönsten Ansichten der Bergwelt festzuhalten. Gleichzeitig dokumentierten sie alpenlĂ€ndische Trachten, die Musterwirtschaften von Erzherzog Johann, wie den berĂŒhmten Brandhof, die Gletscher und deren Eroberung.
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Egon Schiele, Frau in UnterwĂ€sche und StrĂŒmpfen (Wally Neuzil), 1913 © Vermittlung Christie‘s.

Wally Neuzil

Ihr Leben mit Egon Schiele

Österreich
Wien
Leopold Museum
27.2.-1.6.2015

VERLÄNGERT bis 7.9.2015



Wally, eigentlich Walburga Neuzil, war zwischen 1911 und 1915 Lieblingsmodell und Lebenspartnerin von Egon Schiele. Das berĂŒhmte „Bildnis Wally Neuzil“ (1912) des Leopold Museums ist der Ausgangspunkt fĂŒr eine Spurensuche, die die von MĂ€nnern dominierte Kunstwelt des frĂŒhen 20. Jahrhunderts dekonstruiert.


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Thomas Lawrence, Klemens Lothar Wenzel FĂŒrst von Metternich, um 1815, Öl auf Leinwand, 105 x 131,2 cm © FĂŒrst von Metternich WinneburgÂŽsche DomĂ€ne Schloss Johannisberg –Rheingau, Foto: Stanislaw Chomicki, Wiesbaden.

Europa in Wien

Der Wiener Kongress 1814/15

Österreich
Wien
Orangerie und Unteres Belvedere
20.2.-21.6.2015



FĂŒr die Friedenspolitik in Europa war der Wiener Kongress (1814–1815) von epochaler Wirkung. Nach Jahrzehnten militĂ€rischer Auseinandersetzungen folgte eine Phase der Restauration. Das in Wien gefundene Gleichgewicht der MĂ€chte verleiht dem Kongress bis heute eine zentrale Stellung in der Geschichte Europas.


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Sturtevant, Study for Lichtenstein Girl with Ball, 1988, Collection Maxime Guinnebault, Paris.

Sturtevant

Drawing Double Reversal

Deutschland
Frankfurt am Main
MMK Museum fĂŒr Moderne Kunst
1.11.2014-1.2.2015

Österreich
Wien
Albertina
14.2.-17.5.2015

Deutschland
Berlin
Hamburger Bahnhof – Museum fĂŒr Gegenwart
30.5.-23.8.2015



Knapp 100 Zeichnungen der amerikanischen KĂŒnstlerin Elaine Sturtevant (1924–2014), die sie zwischen 1964 und 2004 anfertigte, werden ab heute in den neu adaptierten RĂ€umen der Tietze-Galleries fĂŒr Prints and Drawings gezeigt. 80 Arbeiten davon sind ĂŒberhaupt erstmalig zu sehen und wurden von Kurator Mario Kramer aus dem Estate Sturtevant (Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac, Paris–Salzburg) zusammengestellt und in Privatsammlungen aufgespĂŒrt. Gemeinsam mit MMK Museum fĂŒr Moderne Kunst in Frankfurt und dem Hamburger Bahnhof – Museum fĂŒr Gegenwart in Berlin zeigt die Albertina in Wien die erste große Museumsausstellung zum zeichnerischen Werk der PreistrĂ€gerin des Goldenen Löwen (54. Biennale in Venedig).


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Paul Gauguin, Nafea faaipoipo, 1892, Quand te maries-tu? Wann heiratest Du?, Öl auf Leinwand, 105 x 77,5 cm, Sammlung Rudolf Staechelin, Foto: Kunstmuseum Basel, Martin P. BĂŒhler

Paul Gauguin

Schweiz
Riehen bei Basel
Fondation Beyeler
8.2. - 28.6.2015



Rund fĂŒnfzig Werke Paul Gauguins finden im FrĂŒhjahr den Weg in die Fondation Beyeler, darunter das GemĂ€lde „Nafea faa ipoipo? (Wann heiratest du?)“ (1892), das jĂŒngst durch einen privaten Verlauf zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde. In sechs Jahren Vorbereitungszeit stellte RaphaĂ«l Bouvier eine Schau zusammen, die das vielseitige ƒuvre des französischen KĂŒnstlers facettenreich beleuchtet. Neben SelbstportrĂ€ts zeigt die Fondation u. a. die visionĂ€ren und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Doch vor allem die auf Tahiti entstandenen, farbenprĂ€chtigen GemĂ€lde sollen im Vordergrund stehen. In ihnen feierte der KĂŒnstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonische Weise. Wenn Gauguin in der SĂŒdsee auch nicht das erhoffte Paradies wiederfand, sondern eine ein der französischen Kolonialmacht verĂ€nderte Gesellschaft, so stehen seine Bildschöpfungen fĂŒr den ersten kreativen Austausch mit der so genannten „primitiven Kunst“, wie vor allem seine Skulpturen und Holzschnitte belegen.


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Ausstellungsansicht Schlaflos, Foto: Alexandra Matzner, © Belvedere, Wien

Schlaflos

Das Bett in Geschichte und Gegenwartskunst

Wien
21er Haus
30.1.-7.6.2015



Mario Codognato, neuer Chefkurator am 21er Haus, wollte schon lange eine Ausstellung zum Thema Bett machen. Im 21er Haus geht es ab heute daher um alles, nur nicht ums Schlafen! Seiner traditionellen Funktion als Ruhestatt entkleidet, entpuppt sich das Möbel als Ort des Lebens, als BĂŒhne fĂŒr Eros und Thanatos. Anselm Kiefers „Himmelsschlucht“ (2011/12) zeigt bereits am Eingang den Weg von der Horizontale in die Vertikale. Wenn auch daneben „Wiege Nr. 1“ aus der Möbelmanufaktur Michael Thonet die Schau einleitet, kann man doch schnell in den Windungen des RosĂ© gefĂ€rbten Vorhangs verloren gehen. Geburt, Schmerz, Kindheit, Sex (Liebe), Krankheit, Tod und Anthropomorphes sind die großen Themen im Erdgeschoß. Gewalt, Politik, Einsamkeit und Mythos folgen im ersten Stock, ist die Ausstellung doch die erste, die sich ĂŒber beide Etagen erstreckt.


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Gustave Caillebotte, Kanus, 1877, Öl auf Leinwand, 88,9 x 116,2 cm (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon)

Gustave Caillebotte

The Painter's Eye

USA
Washington
National Gallery of Art
West building, Main Floor
28.6.-4.10.2015

Texas
Forth Worth
Kimbell Art Museum
8.11.2015 - 14.2.2016



Etwa 45 GemĂ€lde des französischen Impressionisten Gustave Caillebotte (1848–1894) versammeln Mary Morton und George Shackelford fĂŒr die National Gallery of Art, Washington und das Kimbell Art Museum, Forth Worth/Texas. Die Bilder stammen aus den Jahren 1875 bis 1882, als Caillebotte regelmĂ€ĂŸig an den von der Öffentlichkeit stark kritisierten Impressionisten-Ausstellungen teilnahm. Das wenig bekannte SpĂ€twerk des Malers wird demnach nicht thematisiert. Ziel der Schau ist es, den provokativen Charakter und die KomplexitĂ€t seines kĂŒnstlerischen Beitrags aufzuzeigen. Daher interessierte sich Kuratorin Mary Morton fĂŒr spektakulĂ€re Bilder von den neuen, öffentlichen RĂ€umen, die durch die Umgestaltung von Paris durch Baron Haussmann entstanden waren, aber auch meditative Schilderungen des Freizeitverhaltens der Pariser_innen. Caillebotte lebte im 8. Arrondissement von Paris, das in den 1850er und 1860er Jahren neu errichtet wurde. Seine persönlichen Erfahrungen mit der modernen Stadt verarbeitete er in großformatigen Kompositionen, deren AtmosphĂ€re, wie die Chefkuratorin fĂŒr französische Malerei an der National Gallery in Washington meint, auch StĂ€dter des 21. Jahrhunderts noch anspricht.
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Albrecht Altdorfer (um 1480–1538), Die Anbetung der Könige, 1530/35, Lindenholz, 110 x 77,5 cm, StĂ€del Museum, Frankfurt am Main, Foto: StĂ€del Museum - U. Edelmann – ARTOTHEK.

Fantastische Welten.

Albrecht Altdorfer und das Expressive in der Kunst um 1500

Deutschland
Frankfurt
StÀdel Museum
5.11.2014-8.2.2015

Österreich
Wien
Kunsthistorisches Museum
17.3.2015-14.6.2015



LandlĂ€ufig ist der Epochenbegriff Renaissance mit der Wiederentdeckung antiken Formenvokabulars und der realistische Wiedergabe des Gesehenen verbunden. Das StĂ€del Museum in Frankfurt stellt hingegen das Expressive der mitteleuropĂ€ischen Kunst des frĂŒhen 16. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Ausgehend von Albrecht Altdorfer (um 1480–1538) fragen die Kuratoren Stefan Roller und Jochen Sander nach wesentlichen Neuerungen in der sĂŒddeutschen Kunst, die zu ĂŒberraschenden, weil modern wirkenden, expressiven Gestaltungsweisen fĂŒhrten.
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Paul Durand-Ruel in seiner Galerie, Fotografie von Dornac, um 1910, Archives Durand-Ruel © Durand-Ruel & Cie

RĂ©union des musĂ©es nationaux — Grand Palais (Hrsg.)

Paul Durand-Ruel

Le pari de l’impressionnisme / Inventing Impressionism

Frankreich
Paris
Musée du Luxembourg
9.10.2014-8.2.2015

England
London
The National Gallery of Art
4.3.-31.5.2015

USA
Philadelphia
Philadelphia Museum of Art
24.6.-13.9.2015



Viel haben sie ihm, Paul Durand-Ruel (1831–1922), zu verdanken, die Impressionist_innen. Ohne ihn, so war sich Claude Monet in seinen AnfĂ€ngen sicher, hĂ€tte sie nicht ĂŒberlebt. Ab 1870/71 vertrat er die Pariser Avantgarde, ging mit seiner Galerie sogar in Konkurs und verkaufte die heute so beliebten GemĂ€lde auch in die Vereinigten Staaten. Durand-Ruel handelte mit Werken von Monet, Pissarro, Degas und Renoir und kĂ€mpfte fĂŒr die Akzeptanz ihrer neuen Bildsprache. In ihm verband sich ein GespĂŒr fĂŒr Kunst mit Kommerz, was ihm erlaubte, aus seiner Pariser Galerie eine international agierende Firma zu machen. Filialen in London und New York organisierten Ausstellungen und machten die Impressionist_innen weltweit zu gefragten KĂŒnstler_innen und den Impressionismus zu einem allerorts bekannten Begriff. In Kooperation mit der Londoner National Gallery und dem Philadelphia Museum of Art organisierte die RĂ©union des MusĂ©es Nationaux – Grand Palais unter der wissenschaftlichen Leitung von Sylvie Patry eine Wanderausstellung von ca. 85 Werken, die entweder von der Galerie Durand-Ruels verkauft wurden oder in ihr ausgestellt waren. Sie zĂ€hlen bis heute zu den Höhepunkten impressionistischer Bildkunst.


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Miró. The Exerience of Seeing. Late Works, 1963–1981 (Yale University Press)

Carmen FernĂĄndez Aparicio, BelĂšn GalĂĄn MartĂ­n, Charles Palermo, Pere Portabella, JesĂșs Carrillo (Hrsg.)

MirĂł. The Experience of Seeing.

Late Works, 1963–1981

Ausstellungskatalog:
104 Seiten, 9 x 11 inches
75 Abb. in Farbe, 2014
ISBN: 9780300204797
Yale University Press, New Haven and London

Washington, Seattle
Seattle Art Museum
13.2.-25.5.2014

North Carolina, Durham
Nasher Museum of Art
11.9.2014-22.2.2015

Colorado, Denver
Denver Art Museum
22.3.-28.6.2015



Der jĂŒngst von der Yale University Press, New Haven and London herausgegebene, 104 Seiten schmale Band ĂŒber das SpĂ€twerk von Joan MirĂł (1893–1983) besticht durch seine grafische Gestaltung und einem Interview mit dem bedeutenden katalanischen Filmemacher und MirĂł-Freund Pere Portabella (* 1929 Barcelona). Das von Marquand Books, Inc., Seattle betreute Buch wurde von Erica Anderson als kongeniales Pendant zur Malerei MirĂłs entwickelt. Es finden sich dessen kompositorische Strategien wie die harmonische Verteilung der Bildelemente ĂŒber den weißen Grund, der spielerische Umgang mit Richtungen. Das Spielerische und Experimentelle in der Kunst des Katalanen wird in diesem Band Ă€ußerst geschickt auf der visuellen Ebene transportiert. Die Texte von Carmen FernĂĄndez Aparicio, Kuratorin am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid, und Charles Palermo, Professor fĂŒr Kunstgeschichte am College of William and Mary in Williamsburg (VA), fĂŒhren in das Werk des Katalanen ein. FernĂĄndez Aparicio lĂ€sst dabei oft den KĂŒnstler und seine Freunde zu Wort kommen, wĂ€hrend Charles Palermo die Frage nach der „Unzeitigkeit“ des SpĂ€twerks stellt.


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Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015

Ausstellungen 2015

in Wien & Klosterneuburg

Österreich
Wien
Klosterneuburg
2015



Die Ausstellungsvorschau fĂŒr Wien und Klosterneuburg 2015.


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Émile Bernard, SelbstportrĂ€t mit Allegorie der Jahrhunderte, auch Vision genannt, 1891, Öl auf Leinwand, 81 × 60 cm, Paris, musĂ©e d’Orsay © RMN-Grand Palais (musĂ©e d'Orsay) / HervĂ© Lewandowski

Émile Bernard (1868-1941)

Frankreich
Paris
MusĂ©e de l’Orangerie
17.9.2014-5.1.2015

Deutschland
Bremen
Kunsthalle Bremen
7.2.-31.5.2015



Dem Maler, Druckgrafiker, Kunstkritiker, Romanautor und Dichter Émile Bernard widmen das MusĂ©e de l‘ Orangerie und die Kunsthalle Bremen eine Einzelausstellung. Im Vergleich zu seinem Freund Paul Gauguin ist Bernard heute nur mehr einem kleinen Publikumskreis bekannt. WĂ€hrend Gauguin als „Erfinder“ des Cloisonnismus/Synthetismus und mit seinen Reisen in die SĂŒdsee in aller Welt gefeiert wird (→ Fondation Beyeler), ist sein Kollege – auch wegen seiner RĂŒckbesinnung auf die Maltradition der FrĂŒhrenaissance – in den Hintergrund geraten. Paris und Bremen wegen nun eine Neubewertung!


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Diego VelĂĄzquez, Prinz Baltasar Carlos zu Pferd, 1635, Öl auf Leinwand, 209 x 173 cm © Madrid, Museo del Prado

VelĂĄzquez

Österreich
Wien
KHM
28.10.2014-15.2.2015

Frankreich
Paris
Grand Palais
Galeries nationales
25.3.-13.7.2015



Das KHM zeigt seine erste große Ausstellung ĂŒber Diego Rodriguez de Silva y VelĂĄzquez, die vom hauseigenen Bestand der dynastischen PortrĂ€ts ausgeht. Alle Bildnisse wurden wĂ€hrend der Regierungszeit von Philipp IV. (1632–1659) nach Wien geschickt, weshalb das KHM ĂŒber den grĂ¶ĂŸten Bestand an PortrĂ€ts des KĂŒnstlers außerhalb des Prado verfĂŒgt. Die Werke dokumentieren die engen dynastischen Beziehungen zwischen dem Spanischen und Wiener Hof wĂ€hrend des 17. Jahrhunderts, die in einer intensiven Heiratspolitik gipfelte. Leider wurde die Sammlung im 19. Jahrhundert nicht museal ergĂ€nzt.
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