Miró in der Albertina 2014/15. Max Slevogt - Neue Wege des Impressionismus (Cover), HIRMER 2014. Gustave Eiffel auf der obersten Plattform des Pariser Eiffelturms, Deetail, 1889, Fotografie, Neurdein Frères, Paris, 26,9 x 21,2 cm, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Edmund de Waal, Lichtzwang, Detail, Theseustempel Wien 2014 © Foto: Alexandra Matzner. Alexej von Jawlensky, Selbstbildnis mit Zylinder, 1904 © Privatbesitz. Plakat Jubel & Elend, Schallaburg 2014. August Macke, Landschaft mit Kühen und Kamel, Detail, 1914, Öl auf Leinwand, 47 x 54 cm, Kunsthaus Zürich. Emil Nolde, Josef erzählt seine Träume, Detail, 1910, Öl auf Leinwand, 86 x 106,5 cm, Foto: Alexandra Matzner © Belvedere, Wien.
NEWS
  • 15.8.2013 Kasper König als Chef-Kurator der Manifesta 10 in St. Petersburg 2014 bestimmt
    (28.6.-31.8.2013)
  • 4.7.2013 Wien, Secession, 18:00 Künstlergespräch in Englisch „ROBERT IRWIN"
    19:00 Ausstellungseröffnung „ROBERT IRWIN Double Blind / THOMAS LOCHER Homo Oeconomicus / ROSSELLA BISCOTTI The Side Room"
    (5.7.-1.9.2013)
  • 13.5.2013 Wien, WAGNER:WERK Museum Postsparkasse, 19:00 Ausstellungseröffnung „THEOPHIL HANSEN 1813 – 2013. Ein Stararchitekt und seine Wohnbauten an der Wiener Ringstraße"
    (14.5.-17.8.2013)
  • 16.4.2013 Klosterneuburg, Schömer Haus, 19:30 Ausstellungseröffnung „Der Himmel im Garten. Natur-Landschaften"
    (17.4.2013-Frühjahr 2014)
  • 10.4.2013 Wien, Hermesvilla, 19:00 Ausstellungseröffnung „Sattlers Kosmorama. Eine Weltreise von Bild zu Bild"
    (11.4.-3.11.2013)
  • 6.4.2013 Mistelbach, nitsch museum im Museumszentrum Mistelbach, 18:30 Ausstellungseröffnung „Hermann Nitsch. Sinne und Sein. Retrospektive"
    (7.4.-31.7.2014)
  • 12.3.2013: Wien, MAK, 19:00 Eröffnung „LOOS. Zeitgenössisch" Eine Kooperation von Columbia University, New York und MAK Wien
    (13.3.2013-23.6.2013)

Joan Miró, Das Gold des Azurs, 1967, Fundació Joan Miró, Barcelona © Successió Miró 2014/Bildrecht, Wien, 2014.

Miró

Von der Erde zum Himmel

Wien
Albertina
Propter Homines Halle
12.9.2014–11.1.2015



So poetisch wie Joan Miró oft seine eigenen Schöpfungen benannte, so poetisch präsentiert die Albertina den Katalanen in Wien. Nach René Magritte und Max Ernst zeigt die Albertina nun den dritten „Surrealisten“ in Folge. Während Max Ernst dem Spiritus Rector des Surrealismus, André Breton, äußerst nahe stand, war Magritte bald schon zum Dissidenten geworden. Auch Miró hatte ein schwieriges Verhältnis zur Gruppe, wollte er weder Kompositionstechniken des Automatismus anwenden oder sich politisch äußern (außer seine Stellungnahme gegen den Spanischen Bürgerkrieg und die Diktatur).
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Max Slevogt - Neue Wege des Impressionismus (Cover), HIRMER 2014.

Max Slevogt

Neue Wege des Impressionismus

Mainz
Landesmuseum Mainz
4.5.-12.10.2014

Ausstellungskatalog
Direktion Landesmuseum Mainz (Hg.)
mit Beiträgen von S. Paas, K. Böhmer, B. Schoch-Joswig, M.-E. Owesle, E. Brachert, R. Krischke
288 Seiten, 337 Abb. überw. in Farbe
24,5 × 27,5 cm, gebunden
ISBN: 978-3-7774-2223-7
HIRMER Verlag



Passend zur großen Sommerausstellung in Mainz ist das Bild einer im Gras ruhenden Dame mit Sonnenschirm das Coversujet des neuen Slevogt-Katalogs. 2011 erwarb Rheinland-Pfalz von den Erben das Slevogt-Archiv, bestehend aus ca. 3.700 Schriftstücken im Landesbibliothekszentrum Speyer sowie Grafiken im Landesmuseum Mainz. Das Skizzen- und Studienmaterial des wichtigen deutschen Impressionisten wird mit Ausstellung und Katalog erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gemeinsam mit den bereits 1971 angekauften Nachlass des Künstlers sowie Leihgaben aus ganz Deutschland werden Denken und Arbeitsweisen des Künstlers vorgestellt.


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Wege in die Moderne (Cover), Verlag des Germanischen Nationalmuseums 2014.

Jutta Zander-Seidel, Roland Prügel (Hg.)

Wege in die Moderne.

Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert

Nürnberg
Germanisches Nationalmuseum
27.3.-21.9.2014

Ausstellungskatalog:
440 Seiten, 550 farbige Abb.
Festeinband 27,5 x 22,5 cm
Verlag des Germanischen Nationalmuseums
ISBN: 978-3-936688-82-5



„Wege in die Moderne. Weltausstellungen, Medien und Musik“ benennt jene drei Blickpunkte, von denen aus die Sammlungsbestände des Bayerischen Gewerbemuseums in Nürnberg helfen, Aspekte der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts besser zu verstehen. Mehr als sechs Millionen Besucher_innen hatten 1851 die erste Weltausstellung im Crystal Palace in London gestürmt, um Waren von etwa 17.000 Ausstellern zu bestaunen. Die verbesserte Infrastruktur ermöglichte auf den Gebieten Kunsthandwerk, Maschinenbau, Wissenschaft und Kunst erstmals einen internationalen Vergleich. Um im globalen Warenverkehr bestehen zu können, wurden in der Folge allerorts repräsentative Mustersammlungen für Handwerker und Gewerbetreibende angelegt.


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Edmund de Waal, Lichtzwang, Theseustempel Wien 2014 © Foto: Alexandra Matzner.

Edmund de Waal

Lichtzwang

Wien
Volksgarten, Theseustempel
30.4.-5.10.2014



Was bedeutete es wohl für Edmund de Waal für eine Ausstellung nach Wien eingeladen zu werden? Beim Pressegespräch fand er dafür keine Worte, sie waren für ihn, der seine Familiengeschichte – der großbürgerlich-jüdischen Ephrussi – in Romanform aufgearbeitet hatte, nicht fassbar. Stattdessen schuf er im Theseustempel einen weißen Raum, meditative Grundstimmung und ein musikalisches Werk aus unzähligen, kleinen, aber individuell geformten Porzellanbechern in zwei Vitrinen. Die erinnern nicht von ungefähr an eine Doppelseite einer Publikation.
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Horizont Jawlensky. Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen 1900 –1914 (Cover)

Horizont Jawlensky.

Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen 1900 –1914

Museum Wiesbaden
14.2.-1.6.2014

Kunsthalle Emden
21.6.-19.10.2014

Ausstellungskatalog:
Hg. Roman Zieglgänsberger im Auftrag des Museum Wiesbaden und der Kunsthalle Emden
Beiträge von F. Billeter, P. Forster, K. Henkel, A. Jawlensky Bianconi, A. Kehrbaum, V. Klewitz, F. Schmidt und R. Zieglgänsberger
ISBN: 978-3-7774-2172-8
45,00 € [D] | 57,90 SFR [CH]
HIRMER



Roman Zinglgänsberger, Kustos für Klassische Moderne am Museum Wiesbaden, legt mit „Horizont Jawlensky. Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen 1900 –1914“ eine akribische Spurensuche nach den französischen Vorbildern des aus Russland stammenden Künstlers vor. Bildreich, rhetorisch geschickt und mit genauen Beobachtungen der stilistischen Qualitäten, versteht es Zinglgänsberger, Jawlensky bereits in dieser Zeit, zwischen den Meistern der Avantgarde in München und Paris zu verankern. Welche Rolle Jawlensky im Rahmen der Neuen Künstlervereinigung München und des Blauen Reiter spielte, wird hingegen in dem von HIRMER verlegten Katalog nicht thematisiert.


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Plakat Jubel & Elend, Schallaburg 2014.

Alexandra Matzner und Werner Telesko

Jubel & Elend

Leben mit dem Großen Krieg

Niederösterreich
Schallaburg
29.3.-9.11.2014



Die große Sommerausstellung in der Schallaburg widmet sich der sozialgeschichtlichen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs. Dabei beschränken sich die Kuratoren nicht nur auf die k. & k. Monarchie, sondern präsentieren auch Schicksale und autobiografische Notizen von Nicht-Österreicher_innen. „Menschen von 1914“, wie diese Protagonisten genannt werden, geben dem Krieg ein Gesicht und vertreten die unterschiedlichsten Ansichten.


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August Macke, Landschaft mit Kühen und Kamel, 1914, Öl auf Leinwand, 47 x 54 cm, Kunsthaus Zürich.

Von Matisse zum Blauen Reiter

Expressionismus in Deutschland und Frankreich

Schweiz, Zürich
Kunsthaus Zürich
7.2.-11.5.2014

USA, Los Angeles
8.6.-14.9.2014

Kanada, Montreal
Montreal Museum of Fine Arts
11.10.2014-25.1.2015



Bereits am Cover des umfassenden Katalogs wird deutlich, dass Timothy O. Benson, Kurator am LACMA und Organisator dieser Wanderausstellung, den deutsch-französischen Kunstaustausch über die Farbe definiert. Die Wanderausstellung illustriert mit wunderbaren Werken den Einfluss der französischen Moderne auf die Entwicklung der Kunst in Deutschland.
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Emil Nolde, Landschaft in rotem Licht, 1938/45, Aquarell, 18,5 x 27,3 cm © Nolde Stiftung Seebüll

Emil Nolde

In Glut und Farbe

Dänemark
Louisiana, Humlebæk
4.7.-19.10.2014

Frankfurt
Städel Museum
5.3.-15.6.2014

Wien
Unteres Belvedere
bis 2.2.2014

Baden-Baden
Museum Frieder Burda
Die Pracht der Farbe
bis 13.10.2013

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Biografie



Emil Nolde (1867–1956) gilt heute als einer der wichtigsten Expressionisten des frühen 20. Jahrhunderts – nicht nur in Deutschland. Seine Bildmotive sind zwar in der traditionellen Malerei verankert, so finden sich neben zahlreichen Porträts Meeresansichten und Küstenlandschaften, Garten- und Blumenbilder, Szenen aus dem Großstadtleben in Berlin und zahlreiche religiöse Darstellungen, sein freier Umgang mit Farbe ist jedoch legendär. Die Leihgaben für die Nolde-Schau im Unteren Belvedere in Wien stammen aus dem reichen Bestand der „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“, die sich im Wohn- und Atelierhaus der Noldes (errichtet zwischen 1926 und 1932) mit liebevoll gepflegter Gartenanlage befindet und dort auch besichtigt werden kann. Die Ausstellung in Wien zeigt Werke aus allen wichtigen Schaffensperioden und bringt auch noch eine Reihe von österreichischen Künstlern als Schüler Noldes zusammen.
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