Wege der Moderne. Josef Hoffmann und Adolf Loos und die Folgen.Mak 2014-2015. Gustave Caillebotte, Die Pont de l’Europe, Detail, 1876, Öl auf Leinwand, 124,8 × 180,7 cm (Association des Amis du Petit Palais, Genf) Albrecht Altdorfer (1480–1538), Landschaft mit Burg, Detail, um 1520-30, Pergament, auf Buche aufgeklebt, 30,5 x 22,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München, Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München Arik Brauer, Die Klezmerim unterwegs, Wien 2003, Öl 649, Öl auf Hartfaserplatte mit Kaseingrund, 98 × 202 cm (Privatbesitz) Eduard Gurk, Mahlerischen Reise von Wien nach Maria Zell, Blatt 35, Gnadenkirche Mariazell, Detail, 1833; Aquarell, 32,5 x 42,5 cm; Inv. Nr. KS-6536-35 Arnulf Rainer, Ausstellungskatalog (Cover) Pierre-Auguste Renoir, Tanz in Bougival, Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 181,9 x 98,1 cm, Boston, Museum of Fine Arts © Museum of Fine Arts, Boston. Vincent van Gogh, Sämann bei Sonnenuntergang, Detail, 1888, Stiftung Sammlung E. G. Bührle, Zürich © Foto: SIK Zürich (J. P. Kuhn) Miró. The Exerience of Seeing. Late Works, 1963–1981 (Yale University Press) Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015 Émile Bernard, Nachmittag in Saint-Briac, Detail, 1887, Öl auf Leinwand, 46 x 55 cm, Aarau, Aargauer Kunsthaus, Legs Dr. Max Fretz © Jörg Müller, Aarau Augusto Giacometti, Fantasia coloristica, Detail, 1913, Öl auf Leinwand, 142 x 142 cm, Kunstmuseum St. Gallen, Ernst-Schürpf-Stiftung © Erbengemeinschaft Nachlass Augusto Giacometti Erwin Olaf, Berlin, Freimaurer Loge Dahlem, 22nd of April, Detail, 2012, C-Print, 120 x 178 cm, © Erwin Olaf,
Courtesy: Galerie Wagner + Partner, Berlin Diego Velázquez, Venus mit dem Spiegel (Rokeby Venus), Detail, 1648–1651, Öl auf Leinwand, 122,5 x 177 cm © London, The National Gallery Jenny Saville, The Mothers, Detail, 2011, Foto: Alexandra Matzner. Henri de Toulouse-Lautrec, Yvette Guilbert singt „Linger Linger Loo“, 1894 (Staatliches Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin, Moskau) Claude Monet, Waterloo Bridge, Sonne im Nebel, Detail, 1903, Öl auf Leinwand, 73,7 x 100,3 cm, Erworben 1914 © National Gallery of Canada, Ottawa August Macke und Franz Marc – Eine Künstlerfreundschaft (Cover, Detail), Hatje Cantz Reliefs vom linken Flügel des Gurker Westportals, Fragment einer Wurzel Jesse-Darstellung, mittleres Kompartiment: Christus, vier Evangelistensymbole und vier Propheten © BDA (P. Laubenstein) die zukunft der malerei, Essl Museum 2014 August Macke, Landschaft mit Kühen und Kamel, Detail, 1914, Öl auf Leinwand, 47 x 54 cm, Kunsthaus Zürich.
NEWS
  • 2016 Zürich, Manifesta 11 Christian Jankowski - Karator der kommenden Manifesta in Zürich
  • 2.10.2014 Klosterneuburg, Essl, 19:00 Eröffnung „die zukunft der malerei. eine perspektive"
    (3.10.2014-8.2.2015)
  • 1.-31.10.2014 Wiener Secession, Ausschreibung „gerhard und Birgit Moser-Preis für Gegenwartskunst, Secession Wien"
    (Verleihung 19.1.2015)
  • 3.10.2014 Wien, mumok, 19:00 Ausstellungseröffnung „COSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB"
    (4.10.2014-18.1.2015)
  • 30.9.2014 Wien, Kunsthalle, 19:00 Ausstellungseröffnung „Blue Times"
    (1.10.2014-11.1.2015)
  • 9.10.2014 Zürich, Kunsthaus, 19:00 Ausstellungseröffnung „Egon Schiele - Jenny Saville"
    (10.10.2014-25.1.2015)
  • 10.10.2014 Wien, Unteres Belvedere, 19:00 Ausstellungseröffnung „Hagenbund. Ein europäisches Netzwerk (1900-1938)"
    (11.10.2014-1.2.2015)

MAK-Ausstellungsansicht, 2014, WEGE DER MODERNE. Josef Hoffmann, Adolf Loos und die Folgen, MAK-Ausstellungshalle © Peter Kainz/MAK

Wege der Moderne

Josef Hoffmann und Adolf Loos

Österreich
Wien
MAK
17.12.2014-19.4.2015



Zwei Schlafzimmer stehen im Zentrum der Ausstellung „Wege der Moderne“, die Christian Witt-Dörring und Matthias Boeckl anlässlich des 150. Geburtstags des MAK kuratierten. Jenes von Josef Hoffmann für Johanna und Dr. Johannes Salzer (1902) und Adolf Loos‘ Entwurf für die eigene Wohnung (1903). Der Sinnlichkeit seines Kontrahenten, der gekonnt mit (erotisch aufgeladenen) Materialien spielte und jedes neuerfundene Ornament ausschloss, hatte Hoffmann perfekt aufeinander abgestimmte Einrichtungsgegenstände entgegenzusetzen. Diesen Antagonismus – funktionaler Jugendstil hier und aufbegehrende Neudefinition da – schließen Christian Witt-Dörring und Matthias Boeckl bewusst nicht. Stattdessen stellen sie die unterschiedlichen Ausprägungen der Wiener Moderne in den kunst- wie kulturhistorischen Kontext. Zwischen Geschmacksbildung im ausgehenden 18. Jahrhundert und Postmoderne im ausgehenden 20. Jahrhundert führt der „Weg der Moderne“ über sagenhafte 600 Objekte.


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Gustave Caillebotte, Kanus, 1877, Öl auf Leinwand, 88,9 x 116,2 cm (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon)

Gustave Caillebotte

The Painter's Eye

USA
Washington
National Gallery of Art
West building, Main Floor
28.6.-4.10.2015

Texas
Forth Worth
Kimbell Art Museum
8.11.2015 - 14.2.2016



Etwa 45 Gemälde des französischen Impressionisten Gustave Caillebotte (1848–1894) versammeln Mary Morton und George Shackelford für die National Gallery of Art, Washington und das Kimbell Art Museum, Forth Worth/Texas. Die Bilder stammen aus den Jahren 1875 bis 1882, als Caillebotte regelmäßig an den von der Öffentlichkeit stark kritisierten Impressionisten-Ausstellungen teilnahm. Das wenig bekannte Spätwerk des Malers wird demnach nicht thematisiert. Ziel der Schau ist es, den provokativen Charakter und die Komplexität seines künstlerischen Beitrags aufzuzeigen. Daher interessierte sich Kuratorin Mary Morton für spektakuläre Bilder von den neuen, öffentlichen Räumen, die durch die Umgestaltung von Paris durch Baron Haussmann entstanden waren, aber auch meditative Schilderungen des Freizeitverhaltens der Pariser_innen. Caillebotte lebte im 8. Arrondissement von Paris, das in den 1850er und 1860er Jahren neu errichtet wurde. Seine persönlichen Erfahrungen mit der modernen Stadt verarbeitete er in großformatigen Kompositionen, deren Atmosphäre, wie die Chefkuratorin für französische Malerei an der National Gallery in Washington meint, auch Städter des 21. Jahrhunderts noch anspricht.
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Albrecht Altdorfer (um 1480–1538), Die Anbetung der Könige, 1530/35, Lindenholz, 110 x 77,5 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum - U. Edelmann – ARTOTHEK.

Fantastische Welten.

Albrecht Altdorfer und das Expressive in der Kunst um 1500

Deutschland
Frankfurt
Städel Museum
5.11.2014-8.2.2015

Österreich
Wien
Kunsthistorisches Museum
17.3.2015-14.6.2015



Landläufig ist der Epochenbegriff Renaissance mit der Wiederentdeckung antiken Formenvokabulars und der realistische Wiedergabe des Gesehenen verbunden. Das Städel Museum in Frankfurt stellt hingegen das Expressive der mitteleuropäischen Kunst des frühen 16. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Ausgehend von Albrecht Altdorfer (um 1480–1538) fragen die Kuratoren Stefan Roller und Jochen Sander nach wesentlichen Neuerungen in der süddeutschen Kunst, die zu überraschenden, weil modern wirkenden, expressiven Gestaltungsweisen führten.
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Arik Brauer, Arik Brauer im Herbst, Wien April–Juni 2014, Öl 869, Öl auf Hartfaserplatte, 130 × 100 cm

Arik Brauer

Gesamt.Kunst.Werk

Österreich
Wien
Leopold Museum
14.11.2015–16.2.2015



Ich durfte im vergangenen Jahr für das Leopold Museum und mit ihm gemeinsam eine Ausstellung über den Wiener Maler, Sänger, Architektur-Gestalter Arik Brauer (* 1929) erarbeiten. Im 2. Untergeschoss präsentiert das Museum noch bis Mitte Februar diese Mischung aus Retrospektive und aktuellem Schaffen, hat sich Brauer doch bereiterklärt, an sechs Sonntagen die Schöpfungsgeschichte live vor Publikum zu malen.


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Eduard Gurk, Mahlerischen Reise von Wien nach Maria Zell, Blatt 35, Gnadenkirche Mariazell, 1833; Aquarell, 32,5 x 42,5 cm; Inv. Nr. KS-6536-35

Malerische Wallfahrt nach Mariazell

in Aquarellen von Eduard Gurk

Österreich
St. Pölten/NÖ
Landesmuseum Niederösterreich
26.10.2014 - 29.3.2015



Das Landesmuseum Niederösterreich besitzt eine selten gezeigte Mappe mit 40 Aquarellen (1833/34) des Biedermeiermalers Eduard Gurk (1801–1841), die von Kronprinz Ferdinand, König von Ungarn und ältester Sohn Kaiser Franz II.(I.), in Auftrag gegeben wurde. Am 9. August 1832 wurde Ferdinand in Baden Ziel eines Mordanschlags, den er so gut wie unverletzt überstand. Im Dezember kam zu einer so schweren Erkrankung (Epilepsie), dass dem Kronprinzen sogar die Sterbesakramente verabreicht wurden. Wie durch ein Wunder genas er und gelobte, für seine zweimalige Errettung im Jahr 1833 eine Wallfahrt nach Mariazell zu unternehmen. Eduard Gurk stellte für den zukünftigen Kaiser sakrale Fixpunkte wie landschaftliche Schönheit entlang der Via Sacra dar: von der Spinnerin am Kreuz in Wien bis zur Basilika Mariazell.


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Arnulf Rainer, Ausstellungskatalog (Cover)

Arnulf Rainer

Österreich
Wien
Albertina
3.9.2014-6.1.2015

Deutschland
Baden-Baden
Museum Frieder Burda
28.2.-3.5.2015



Zum 85. Geburtstag richtet die Albertina einem der wichtigsten Künstler Österreichs eine umfassende Retrospektive aus. Von ersten surrealistisch inspirierten Zeichnungen über die bekannten Zentralisationen, unerwartete Proportionsstudien hin zu den Fotoübermalungen und Kreuzübermalungen erstreckt sich die Präsentation. Das Werk des 1929 in Baden bei Wien geborenen Künstlers zeigt sich in seiner Radikalität überraschend frisch. Die Bedeutung der Zeichnung – oder auch des Zeichnens – ist für die Genese seines Werks kaum zu überschätzen.


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Paul Durand-Ruel in seiner Galerie, Fotografie von Dornac, um 1910, Archives Durand-Ruel © Durand-Ruel & Cie

Réunion des musées nationaux — Grand Palais (Hrsg.)

Paul Durand-Ruel

Le pari de l’impressionnisme / Inventing Impressionism

Frankreich
Paris
Musée du Luxembourg
9.10.2014-8.2.2015

England
London
The National Gallery of Art
4.3.-31.5.2015

USA
Philadelphia
Philadelphia Museum of Art
24.6.-13.9.2015



Viel haben sie ihm, Paul Durand-Ruel (1831–1922), zu verdanken, die Impressionist_innen. Ohne ihn, so war sich Claude Monet in seinen Anfängen sicher, hätte sie nicht überlebt. Ab 1870/71 vertrat er die Pariser Avantgarde, ging mit seiner Galerie sogar in Konkurs und verkaufte die heute so beliebten Gemälde auch in die Vereinigten Staaten. Durand-Ruel handelte mit Werken von Monet, Pissarro, Degas und Renoir und kämpfte für die Akzeptanz ihrer neuen Bildsprache. In ihm verband sich ein Gespür für Kunst mit Kommerz, was ihm erlaubte, aus seiner Pariser Galerie eine international agierende Firma zu machen. Filialen in London und New York organisierten Ausstellungen und machten die Impressionist_innen weltweit zu gefragten Künstler_innen und den Impressionismus zu einem allerorts bekannten Begriff. In Kooperation mit der Londoner National Gallery und dem Philadelphia Museum of Art organisierte die Réunion des Musées Nationaux – Grand Palais unter der wissenschaftlichen Leitung von Sylvie Patry eine Wanderausstellung von ca. 85 Werken, die entweder von der Galerie Durand-Ruels verkauft wurden oder in ihr ausgestellt waren. Sie zählen bis heute zu den Höhepunkten impressionistischer Bildkunst.


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Monet, Gauguin, van Gogh …. Inspiration Japan, Cover (Steidl Verlag)

Museum Folkwang (Hrsg.)

Monet, Gauguin, van Gogh ….

Inspiration Japan

Essen
Museum Folkwang
27. 9. 2014-18. 1. 2015

Zürich
Kunsthaus Zürich
20.2.-10.5.2015

Ausstellungskatalog:
Museum Folkwang (Hrsg.)
mit Beiträgen von:
Mae Michiko, Gregory Irvine, Christoph Dorsz,
Geneviève Aitken, Sandra Gianfreda,
Belinda Thomson, Claire Guitton,
Ursula Perucchi-Petri, Peter Kropmanns
374 Seiten, Hardback
28 x 22 cm
ISBN 978-3-86930-841-8
Steidl Verlag



Gemeinsam mit dem Kunsthaus Zürich stemmt das Museum Folkwang in Essen eine wichtige Schau und einen gewichtigen Katalog über den transkulturellen Austausch zwischen französischen und japanischen Künstler_innen. Bislang musste man die Publikationen von Klaus Berger und Siegfried Wichmann (beide 1980) in die Hand nehmen, um sich über dieses Thema umfassend zu informieren, jetzt zeichnet der Katalog aus dem Steidl Verlag die Faszination am Japanischen zwischen 1860 und 1910 mustergültig nach. Die von Karl Ernst Osthaus ab 1898 angelegte Sammlung Japonica und die eigenen Sammlungen französischer Werke der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ergänzen einander in dieser Fragestellung und wurden durch eine Reihe wichtiger Arbeiten ergänzt. Für den Katalog versammelte Kuratorin Sandra Gianfreda zwei ausgewiesene Japan-Spezialist_innen: Mae Michiko, Professorin für Modernes Japan in Düsseldorf mit Schwerpunk Transkulturalität, und Gregory Irvine, Kurator am Victoria and Albert Museum, Spezialist für Metallobjekte sowie die Kunst der Meiji Periode. Geneviève Aitken, Sandra Gianfreda, Belinda Thomson, Claire Guitton, Ursula Perucchi-Petri und Peter Kropmanns beleuchten den Japonismus von kunsthistorischer Seite.


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Miró. The Exerience of Seeing. Late Works, 1963–1981 (Yale University Press)

Carmen Fernández Aparicio, Belèn Galán Martín, Charles Palermo, Pere Portabella, Jesús Carrillo (Hrsg.)

Miró. The Experience of Seeing.

Late Works, 1963–1981

Ausstellungskatalog:
104 Seiten, 9 x 11 inches
75 Abb. in Farbe, 2014
ISBN: 9780300204797
Yale University Press, New Haven and London

Washington, Seattle
Seattle Art Museum
13.2.-25.5.2014

North Carolina, Durham
Nasher Museum of Art
11.9.2014-22.2.2015

Colorado, Denver
Denver Art Museum
22.3.-28.6.2015



Der jüngst von der Yale University Press, New Haven and London herausgegebene, 104 Seiten schmale Band über das Spätwerk von Joan Miró (1893–1983) besticht durch seine grafische Gestaltung und einem Interview mit dem bedeutenden katalanischen Filmemacher und Miró-Freund Pere Portabella (* 1929 Barcelona). Das von Marquand Books, Inc., Seattle betreute Buch wurde von Erica Anderson als kongeniales Pendant zur Malerei Mirós entwickelt. Es finden sich dessen kompositorische Strategien wie die harmonische Verteilung der Bildelemente über den weißen Grund, der spielerische Umgang mit Richtungen. Das Spielerische und Experimentelle in der Kunst des Katalanen wird in diesem Band äußerst geschickt auf der visuellen Ebene transportiert. Die Texte von Carmen Fernández Aparicio, Kuratorin am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid, und Charles Palermo, Professor für Kunstgeschichte am College of William and Mary in Williamsburg (VA), führen in das Werk des Katalanen ein. Fernández Aparicio lässt dabei oft den Künstler und seine Freunde zu Wort kommen, während Charles Palermo die Frage nach der „Unzeitigkeit“ des Spätwerks stellt.


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Wien - Klosterneuburg. Ausstellungen 2015

Ausstellungen 2015

in Wien & Klosterneuburg

Österreich
Wien
Klosterneuburg
2015



Die Ausstellungsvorschau für Wien und Klosterneuburg 2015.


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Émile Bernard, Selbstporträt mit Allegorie der Jahrhunderte, auch Vision genannt, 1891, Öl auf Leinwand, 81 × 60 cm, Paris, musée d’Orsay © RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Émile Bernard (1868-1941)

Frankreich
Paris
Musée de l’Orangerie
17.9.2014-5.1.2015

Deutschland
Bremen
Kunsthalle Bremen
7.2.-31.5.2015



Dem Maler, Druckgrafiker, Kunstkritiker, Romanautor und Dichter Émile Bernard widmen das Musée de l‘ Orangerie und die Kunsthalle Bremen eine Einzelausstellung. Im Vergleich zu seinem Freund Paul Gauguin ist Bernard heute nur mehr einem kleinen Publikumskreis bekannt. Während Gauguin als „Erfinder“ des Cloisonnismus/Synthetismus und mit seinen Reisen in die Südsee in aller Welt gefeiert wird (→ Fondation Beyeler), ist sein Kollege – auch wegen seiner Rückbesinnung auf die Maltradition der Frührenaissance – in den Hintergrund geraten. Paris und Bremen wegen nun eine Neubewertung!


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Augusto Giacometti. Die Farbe und ich (Cover), Wienand Verlag, Köln

Kunstmuseum Bern, Matthias Frehner, Daniel Spanke, Beat Stutzer (Hrsg.)

Augusto Giacometti.

Die Farbe und ich

Schweiz
Bern
Kunstmuseum Bern
19.9.2014-8.2.2015



Daniel Spanke und Beat Stutzer kuratierten für das Kunstmuseum Bern eine umfassende Retrospektive über den Schweizer Maler Augusto Giacometti, deren Titel „Die Farbe und ich“ auf einen Radiovortrag des Künstlers verweist. In diesem 1933 publizierten Text legt der Künstler sein Verhältnis zur Farbe als Ausgangspunkt seines Schaffens dar und reproduziert das handschriftliche Manuskript. Ziel von Katalog und Schau ist eine Neubewertung Giacomettis, die ihn in den letzten Jahren von einem „Dekorationsmaler“ zu einem Pionier der Abstraktion gemacht hat. Ein schnelles Durchblättern des Tafelteils zeigt einen vielseitigen Maler und Entwerfer von Glasfenstern, der Weiß und Schwarz gedämpft, Rot glühend, Blau funkelnd und grün geheimnisvoll leuchtend verwendete. Der aber auch präzise Schmetterlingsstudien, symbolistische Jugendstil-Dekorationen und atmosphärische Ansichten von Kairo hinterließ.


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Andreas Mühe, Keitel 43 I, aus der Serie „Obersalzberg“, 2012, C-Print, 140 x 110 cm, Edition: 5 + 3 AP /
12,7 x 10,16 cm, Edition: 7 + 3 AP, © VG Bildkunst, Bonn 2014, Courtesy: carlier | gebauer

Memory Lab

Photography Challenges History. Eine Ausstellung des Europäischen Monats der Fotografie

Wien
MUSA
28.10.2014-21.3.2015



„Im Versuchslabor der Erinnerung. Fotografie fordert die Geschichte heraus“ – so oder ähnlich könnte man Titel und Untertitel der Schau übersetzen. Die Herausforderung liegt aber vielleicht weniger im Medium selbst begründet als bei den Produzent_innen der Fotografien, die noch bis 21. März 2015 im MUSA ausgestellt sind. Entgegen der landläufigen Meinung, Fotografie wäre ein dokumentarisches Medium, das mit unbestechlichem Auge die Etappen der Geschichte aufzeichnet, strotzen die Fotografien, Videos und Installationen im MUSA nur so von subjektiven Blicken, persönlichen Zugängen und individuellen Recherchen zu historischen Ereignissen.
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Diego Velázquez, Prinz Baltasar Carlos zu Pferd, 1635, Öl auf Leinwand, 209 x 173 cm © Madrid, Museo del Prado

Velázquez

Österreich
Wien
KHM
28.10.2014-15.2.2015



Das KHM zeigt seine erste große Ausstellung über Diego Rodriguez de Silva y Velázquez, die vom hauseigenen Bestand der dynastischen Porträts ausgeht. Alle Bildnisse wurden während der Regierungszeit von Philipp IV. (1632–1659) nach Wien geschickt, weshalb das KHM über den größten Bestand an Porträts des Künstlers außerhalb des Prado verfügt. Die Werke dokumentieren die engen dynastischen Beziehungen zwischen dem Spanischen und Wiener Hof während des 17. Jahrhunderts, die in einer intensiven Heiratspolitik gipfelte. Leider wurde die Sammlung im 19. Jahrhundert nicht museal ergänzt.
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Jenny Saville vor ihrem Gemälde

Egon Schiele – Jenny Saville

Zürich
Kunsthaus Zürich
10.10.2014-25.1.2015



Als Jenny Saville vor knapp einem Jahr Wien besuchte, hätte sie sich nicht träumen lassen, dass ihre monumentalen Gemälde und Zeichnungen bereits heuer in Dialog mit den expressiven Werken Egon Schieles treten würden.Oliver Wick konzipierte für das Kunsthaus Zürich eine spannende Gegenüberstellung, die hauptsächlich von der ästhetischen Wirkung der Gemälde lebt, die Bedeutung der Figurenbilder für Schieles Modernität bestätigt aber dennoch nicht auf Landschaften und Städtebilder des Wieners verzichtet.


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Alberto Giacometti. Pionier der Moderne (Cover des Ausstellungskatalogs), 2014

Alberto Giacometti

Pionier der Moderne

Österreich
Wien
Leopold Museum
17.10.2014-26.1.2015



Alberto Giacometti – ein Suchender, ein Getriebener, ein Workaholic, ein Jahrhundertkünstler. Das Leopold Museum schätzt sich glücklich, einige der bekanntesten Skulpturen und Plastiken, ergänzt durch Gemälde, Zeichnungen und Lithografien des Künstlers in Wien vorzustellen. Ausgehend vom Spätwerk Giacomettis wird ein Blick auf dessen künstlerische Entwicklung geworfen. Werke von Freunden und Kollegen, wie Miró und Masson, Balthus und Bacon, Picasso und Pollock, ergänzen den chronologischen Rundgang durch Giacomettis Leben und Werk. Der letzte Abschnitt ist dem berühmten Atelier des Bildhauers in der Rue Hippolyte-Maindron gewidmet, das noch zu Lebezeiten des Künstlers Anziehungspunkt von Fotografen war. Hierin lebte und arbeitete der Bildhauer seit 1926 auf 18 m². Unzählige Fotografien dokumentieren den Raum in seiner Enge, seinem Chaos, seinem höhlenartigen Charakter, aber gefüllt mit all den Plastiken und Skulpturen des Künstlers.
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Henri de Toulouse-Lautrec, Der Schimmel „Gazelle“, 1881 (Albertina, Wien, Sammlung Batliner)

Henri de Toulouse-Lautrec

Der Weg in die Moderne

Österreich
Wien
Bank Austria Kunstforum
16.10.2014-29.1.2015



Als Revolutionär der Plakatkunst aber auch „artiste maudit“, als Außenseiter der Gesellschaft, ging Graf Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa in die Kunstgeschichte ein. Am 24. November 1864 als Spross einer uralten französischen Adelsfamilie in Albi (Südfrankreich) geboren, stand ihm ein sorgenfreies Leben voller Jagden, Spleens und Kunstgenuss bevor, wären nicht seine beiden Eltern Cousin und Cousine gewesen. Diese nahe verwandtschaftliche Bindung war Auslöser eines erblichen lysosomalen Enzymdefekts mit Osteosklerose des Skeletts (Pyknodysostose), der Kleinwuchs und Knochenbrüchigkeit zur Folge hatte und sich in der Pubertät verstärkt zu zeigen begann. Zwei Brüche beider Oberschenkel (1878 und 1879) führten zu monatelanger Rekonvaleszenz und der Entscheidung, Künstler werden zu dürfen.


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Claude Monet, Waterloo Bridge, Sonne im Nebel, 1903, Öl auf Leinwand, 73,7 x 100,3 cm, Erworben 1914 © National Gallery of Canada, Ottawa

Im Lichte Monets

Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten

Österreich
Wien
Belvedere
Orangerie
24.10.2014-8.2.2015



Die schönste Umweltverschmutzung seit Menschengedenken
Dass Claude Monet (1840–1926) London, die Themse und die Waterloo Bridge in so wunderbares, dämmriges Violett tauchen konnte, verdankte er den rußenden Kohleöfen der Stadt. Schönwetter hingegen behagte dem Franzosen gar nicht. Stattdessen frohlockte er, wenn sich gegen Mittag die ersten Rauchschwaden über der Stadt zusammenballten und die Metropole in jenes geheimnisvolle Zwielicht hüllte, weswegen er gekommen war. Stephan Koja untersucht in der Orangerie des Belvedere aber nicht die meteorologischen Zusammenhänge der London-Bilder, sondern die Rezeption, also die Aufnahme, Monet’scher Kompositionen in Wien.
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August Macke und Franz Marc – Eine Künstlerfreundschaft (Cover), Hatje Cantz

Volker Adolphs, Annegret Hoberg (Hrsg.)

August Macke und Franz Marc

Eine Künstlerfreundschaft

Kunstmuseums Bonn
25.9.2014–4.1.2015

Städtische Galerie am Lenbachhaus, München
28.1.–3.5.2015



Das Kunstmuseum Bonn und die Städtische Galerie am Lenbachhaus, München, widmen der Künstlerfreundschaft zwischen dem Bonner August Macke (1887–1914) und dem Münchener Franz Moritz Wilhelm Marc (1880–1916) eine umfassende Schau und einen ausführlichen Katalog. Berühmt wurden Macke und Marc für überaus farbenfrohe Werke: darunter die 30 Aquarelle, die Macke während seiner Tunis-Reise gemeinsam mit Paul Klee (Oktober 1913 bis Juni 1914) geschaffen hat, oder die blauen Pferde Marcs. Zwischen dem 6. Januar 1910, dem ersten Treffen in Marcs Münchener Atelier, und dem 26. September 1914, als August Macke auf einem französischen Schlachtfeld bei Perthes-les-Hurlus fiel, spannt sich ein viereinhalbjähriger Bogen gemeinsamen Arbeitens, Nachdenkens über Kunst, sich aneinander Reibens. So verschieden die Künstler auch waren – Macke war weltoffen, spontan, direkt und Marc introvertiert, nachdenklich und ein Misanthrop – so viele Berührungspunkte lassen sich aufzeigen.


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Reliefs vom rechten Flügel des Gurker Westportals, Fragment eines typologischen Zyklus, unteres Kompartiment mit Einzug Jesu in Jerusalem © BDA (P. Laubenstein)

Fokus Denkmal

Die romanischen Portalreliefs aus dem Dom zu Gurk

Österreich
Wien
KHM
Kunstkammer
30.9.2014-12.4.2015



Unter dem Titel „Fokus Denkmal. Die romanischen Portalreliefs aus dem Dom zu Gurk“ präsentiert das KHM in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) die frisch restaurierten und erforschten Portalreliefs. Erst der Untertitel enthüllt, worauf der Fokus gelegt wird: Die Holzreliefs gehören zu den bedeutendsten Werken romanischer Kunst in Österreich, sind sie doch die einzigen erhalten, sakralen Türdekorationen im österreichischen Raum. Es gibt kein anderes Beispiel für eine figurative Türgestaltung aus Holz, welches einen Einblick in die Glaubenswelt des Mittelalters erlaubt.
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Vika Prokopaviciute, Table, 2014, Öl und Ölkreide auf Leinwand / Oil and oil crayon on canvas, 180 x 200 cm, Foto und ©: Vika Prokopaviciute

die zukunft der malerei

eine perspektive

Österreich/Niederösterreich
Klosterneuburg bei Wien
Essl Museum
3.10.2014–8.2.2015



Ein Gespräch mit Günther Oberhollenzer, Kurator am Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien, über die kommende Schau „die zukunft der malerei. eine perspektive“ aus der Reihe „emerging artists“. Wir trafen einander im Depot und den Ausstellungsräumen des Museums am 23.9.2014 um 16 Uhr 35, um über die kommende Gruppenausstellung, die Neubewertung der (klassischen) Malerei und die Bedeutung der Originale zu sprechen.


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August Macke, Landschaft mit Kühen und Kamel, 1914, Öl auf Leinwand, 47 x 54 cm, Kunsthaus Zürich.

Von Matisse zum Blauen Reiter

Expressionismus in Deutschland und Frankreich

Schweiz, Zürich
Kunsthaus Zürich
7.2.-11.5.2014

USA, Los Angeles
8.6.-14.9.2014

Kanada, Montreal
Montreal Museum of Fine Arts
11.10.2014-25.1.2015



Bereits am Cover des umfassenden Katalogs wird deutlich, dass Timothy O. Benson, Kurator am LACMA und Organisator dieser Wanderausstellung, den deutsch-französischen Kunstaustausch über die Farbe definiert. Die Wanderausstellung illustriert mit wunderbaren Werken den Einfluss der französischen Moderne auf die Entwicklung der Kunst in Deutschland.
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