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NEWS
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„Im Versuchslabor der Erinnerung. Fotografie fordert die Geschichte heraus“ – so oder ähnlich könnte man Titel und Untertitel der Schau übersetzen. Die Herausforderung liegt aber vielleicht weniger im Medium selbst begründet als bei den Produzent_innen der Fotografien, die noch bis 21. März 2015 im MUSA ausgestellt sind. Entgegen der landläufigen Meinung, Fotografie wäre ein dokumentarisches Medium, das mit unbestechlichem Auge die Etappen der Geschichte aufzeichnet, strotzen die Fotografien, Videos und Installationen im MUSA nur so von subjektiven Blicken, persönlichen Zugängen und individuellen Recherchen zu historischen Ereignissen. mehr ... |
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Candida Höfer wurde mit menschenleeren, auratisch aufgeladenen Innenraumaufnahmen voller Licht und Detailschärfe berühmt. Dass ihren streng symmetrischen Fotografien in den Siebziger Jahren eine Phase des Experiments voranging, wird in dieser spannenden Retrospektive erstmals in Österreich gezeigt. Der Blickt auf das vierzigjährige Werk ermöglicht, von Höfers berühmten Bildern abzurücken und die Bemühungen der Fotokünstlerin auszuloten, sich ihres Stils stets zu vergewissern, indem sie sich in die verschiedensten Richtungen vortastet. mehr ... |
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Der international renommierten Modefotografin Elfie Semotan (* 1941) wird in Krems die erste Österreich-Retrospektive ihrer Karriere gewidmet: Neben Modefotografien, die die außergewöhnliche Stellung der Fotografin belegen, finden sich Landschaftsbilder, Künstlerporträts aber auch jüngere, konzeptuelle Arbeiten. Insgesamt werden ca. 170 Fotografien gezeigt, viele davon in Serien gehängt. Die gesamte Ausstellung lässt das Werk Semotans als Auseinandersetzung mit kunsthistorischen Vorbildern und subversives Vorgehen in der Modeszene erkennen. mehr ... |
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Als erste in Österreich präsentiert die SAMMLUNG VERBUND eine Retrospektive der jung verstorbenen, amerikanischen Fotokünstlerin Francesca Woodman (Denver (Colorado, USA) 3. April 1958–19. Januar 1981 New York). Das Ausnahmetalent hatte bereits als Studentin an der Rhode Island School of Design (RISD) in Providence 1976 ihre erste Einzelausstellung und galt als aufstrebender Stern der New Yorker Kunstszene, als sie im Jänner 1981 freiwillig aus dem Leben trat. Das fotografische Werk entstand im Dialog ihres Körpers mit leerstehenden Räumen und literarischen Vorbildern wie Marcel Proust aber auch der griechischen Mythologie. Vieler ihrer Bilder inszenieren ihren Körper als ein sich auflösendes Objekt, als ob er Teil der verfallenden Ausstattung wäre. So stellte sich Woodman der Vergänglichkeit und machte diese im Medium Fotografie spürbar. Ihre höchst atmosphärisch aufgeladene Schwarz/Weiß-Aufnahmen durchweht ein Hauch von Nostalgie und Geheimnis. mehr ... |
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Gabriele Schor, Leiterin der SAMMLUNG VEBUND, und Veit Ziegelmaier stellten für das Museum der Moderne Salzburg eine konzise Schau über einen der Schwerpunkte der Sammlung VERBUND zusammen, die jetzt in verkleinerter Form in Wien zu sehen ist. Die Erforschung von Räumen und Orten erstreckt sich auf acht Stockwerke der VERBUND-Zentrale. Ein zersägtes Plumpsklo von Tom Burr trifft auf die „100 Boots“ von Eleanor Antin, Fred Sandbacks Raumzeichnung eines Trapezes auf Gordon Matta-Clarks gespaltene Häuser, Joachim Koester spürt den geheimnisvollen Spaziergängen Immanuel Kants nach, während Louise Lawler Einblicke in den Auf- und Abbau von Ausstellungen gewährt. mehr ... |
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Gillian Wearing (* 1963) schuf bereits am Beginn ihrer Karriere eines der ikonischen Bilder des späten 20. Jahrhunderts: Ein junger, gut gekleideter Mann hält ein Schild mit der Aufschrift „I`M DESPERATE“ vor sich. Sein leichtes Lächeln scheint sich nicht mit der offenbarten Verzweiflung auf dem Blatt Papier zu decken. Diesem Auseinanderklaffen zwischen äußerem Erscheinungsbild und Innenleben gilt das Hauptinteresse der mit Fotografie und Film arbeitenden Britin. mehr ... |
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Die derzeit wohl berührendste und bildmächtigste Ausstellung in Wien ist im Thyssen-Bornemisza Art Contemporary-Augarten zu sehen, der von Francesca Habsburg geführt wird. Der isländische Künstler und Performer Ragnar Kjartansson (* 1976) versammelte für eine 9-Kanal-HD-Video-Installation sieben Musikerfreunde und eine amerikanische Familie in deren romantischem Landsitz, um seinen Trennungsschmerz in Sound und Bild umzuwandeln. Im ehemaligen Atelier von Gustinus Ambrosi (1893-1975) ist das Innere der Rokeby-Farm am Hudson River eingezogen, ein fast 200 Jahre altes Herrenhaus um 1813 von John Armstrong für die Astors und Livingstons errichtet, das seit 1870 nicht mehr verändert wurde. In den verwitternden Räumen des prächtigen Anwesens in Upstate New York singt Ragnar Kjartansson den Blues. mehr ... |
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„Das Ich ist ein Ort der Illusion“ – und Hellen van Meene macht uns permanent darauf aufmerksam. Ohne die Subjekttheorien von Lacan zu sehr zu strapazieren, drängt sich in der Ausstellung im Ostlicht ständig die Frage nach Inszenierung, Selbstdarstellung, Identität und deren Konstruktion wie auch Brüchigkeit der Subjekte auf. Die holländische Fotokünstlerin Hellen van Meene widmet sich seit zwanzig Jahren der Präsentation von hauptsächlich weiblichen Kindern und Jugendlichen. In ihren jüngsten Arbeiten lichtet sie überraschenderweise auch Tiere ab, und ringt ihnen dabei erstaunlich menschliche Züge ab. Das OstLicht zeigt die Bilder von kleinen Mädchen und ihren Hunden im Rahmen der ersten Retrospektive der Künstlerin in Österreich. mehr ... |
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Die Albertina widmet dem bedeutenden amerikanischen Fotografen Lewis Baltz mehr als eine monografische Ausstellung. Obwohl die von Walter Moser kuratierte Schau mit ihrem Titel „Lewis Baltz“ eine Einzelpräsentation erwarten lässt, finden sich auch Werke von Zeit- und Weggenossen der 70er Jahre. Beginnend mit einem Objekt von Donald Judd, einem Film von Michelangelo Antonioni bis hin zu Farbfotografien von Stephen Shore, einer Fotoserie von Bernd und Hilla Becher und einer Diaprojektion von Robert Smithson werden Fragen rund um den Kunststatus von Fotografie und ihre Präsentationsarten gestellt. mehr ... |
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Mathias Poledna verwandelt den Hauptausstellungsraum der Secession in ein Kino der Extraklasse. Wenn man vom extrem hellen Vorraum - eine Art Korridor mit 16 Editionen einer alten Filmwerbung an der Wand und Neonröhren an der Decke - in den Saal weitergeht, brauchen die Augen einige Minuten, bis sie sich an die absolute Dunkelheit darin gewöhnt haben. Poledna inszeniert hier den idealen Projektionsraum für seinen im Loop laufenden Schwarz-Weiß-Film „A Village by the Sea“ aus dem Jahr 2011. Im Stil einer klassischen Hollywoodromanze aus der Zeit der Großen Depression gedreht, begegnet sich ein wohlhabendes Paar in seinem Wohnzimmer und träumt voneinander, ohne sich wirklich zu sehen. mehr ... |
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Andreas Gursky, selbst von 1981 bis 1987 Student an der Kunstakademie Düsseldorf und seit 2010 hier auch Professor, stellt im Museum Kunstpalast 60 Werke aus allen Schaffensperioden aus. Gemeinsam mit Kurator Beat Wismer entschied er sich, die Arbeiten nicht chronologisch, sondern nach thematischen Bezügen zueinander aufzuhängen. So präsentiert sich der Fotograf bekanntermaßen als ein präzise über Strukturen, Muster und Wiederholungen nachdenkender Künstler aber auch als ein Kommentator gesellschaftlicher Verhältnisse. mehr ... |
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Wolfgang Tillmans jüngste Ausstellung firmiert unter dem Titel „Neue Welt“ in der Züricher Kunsthalle. In drei separate Raumfolgen im neuen und renovierten Löwenbräukunst-Areal, wo die Kunsthalle Seite an Seite mit Galerien aktuelle Werke internationaler Künstler_innen zeigt, inszeniert Tillmans große Prints seiner jüngsten Arbeiten. Entgegen der sonst so häufig anzutreffenden collageartigen Durchmischung seiner Fotografien auf den Ausstellungswänden, wirkt diese wie eine brav gehängte, das Einzelbild respektierende Schau. Dass Tillmans dennoch Wert auf Gegenüberstellungen und Blickachsen gelegt hat, lässt nicht nur ein Blick in den gleichnamigen Fotoband des TASCHEN Verlags erahnen. mehr ... |
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Rund um die zwischen 1984 und 2000 entstandenen Körper-Selbst-Bilder von John Coplans (1920 London – 2003 New York) entwickelt Walter Moser, Sammlungskurator für Fotografie an der Albertina, eine spannende Ausstellung zum Thema „Körper als Protest“. Die ca. 40 Foto- und Videoarbeiten von Vito Acconci, Miyako Ishiuchi, Robert Mapplethorpe, Bruce Nauman, Ketty La Rocca, Hannah Villiger, Hannah Wilke und John Coplans kreisen um Selbstinszenierung und Körpersprache, Alter und Krankheit, arbeiten oftmals mit Fragmentierungen. Coplans nimmt unter den acht Künstler_innen eine Sonderstellung ein, war er doch Kunsttheoretiker, Museumsdirektor und Künstler in einer Person. mehr ... |
Gunda Achleitner, Kuratorin der Ausstellung „distURBANces“ im MUSA, präsentiert die wichtigsten künstlerischen Positionen der Schau. Sie haben gemeinsam, dass sie das fotografische Bild nutzen, um Parallelwelten abzulichten. Entweder sind diese wie Funparks von Menschenhand bereits realisiert, (noch) virtuelle Welten in Form von Computerspielen oder aber auch Miniaturmodellen. Sie alle spiegeln das menschliche Bedürfnis wider, in die Realität einzugreifen, sie den eigenen Vorstellungen gemäß zu überformen. Wo verläuft überhaupt die Grenze zwischen Realität und Fiktion? mehr ... |
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Berthold Ecker und Gunda Achleitner im Gespräch mit Alexandra Matzner über den Stellenwert der Fotografie, die Geschichte des Europäischen Monats der Fotografie, die Herausforderung einer internationalen Zusammenarbeit und die kommende Ausstellung „distURBANces“ im MUSA
Das MUSA widmet sich anlässlich des 5. Europäischen Monats der Fotografie vom 29.10.2012 bis 5.1.2013 dem Thema „distURBANces. Can Fiction beat Reality?“. Ich habe Berthold Ecker und Gunda Achleiter zum Gespräch über den Stellenwert der Fotografie, die Geschichte des Europäischen Monats der Fotografie, die Herausforderung einer internationalen Zusammenarbeit und das gewählte Thema gebeten. mehr ... |
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Der 5. Europäische Monat der Fotografie ist unter dem Titel „distURBANces. Can Fiction beat Reality?“ dem Themenkomplexen Realität-Fiktion und Stadt-Land gewidmet. Wie wirklich ist im Zeitalter der omnipräsenten Digitalisierung die Fiktion und wie fiktional die Realität? Das Plakatbild von Ilkka Halso aber auch der vor einem Nachbau des Moskauer Kremls schwebende Superman im türkischen Urlaubsresort weisen dabei den Weg in eine utopische/dystopische neue Welt. mehr ... |
Gunda Achleitner, Kuratorin der Ausstellung „distURBANces“ im MUSA, präsentiert die wichtigsten künstlerischen Positionen der Schau. Sie haben gemeinsam, dass sie das fotografische Bild nutzen, um Parallelwelten abzulichten. Entweder sind diese wie Funparks von Menschenhand bereits realisiert, (noch) virtuelle Welten in Form von Computerspielen oder aber auch Miniaturmodellen. Sie alle spiegeln das menschliche Bedürfnis wider, in die Realität einzugreifen, sie den eigenen Vorstellungen gemäß zu überformen. Wo verläuft überhaupt die Grenze zwischen Realität und Fiktion? mehr ... |
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In der Vertikalen Galerie der VERBUND-Zentrale (Am Hof 6a, 1010 Wien) zeigt Gabriele Schor bis 30. März 2011 erstmals in Österreich eine repräsentative Auswahl von Fotos der Schweizer Künstlerin Loan Nguyen, Jahrgang 1977. Die Sammlungsleiterin hat die Fotokünstlerin 2004 auf der Kölner Messe entdeckt und seither kontinuierlich Arbeiten angekauft. Inzwischen besitzt der Verbund 21 Arbeiten von Nguyen, deren Stärke, so Schor, in ihrer Augenblickshaftigkeit, dem Gleichgewicht zwischen Objekten, Landschaft und Menschen sowie ihrer meditativen Grundstimmung liegen. „Prinzip Zartgefühl“ beschreibt daher nicht nur die zurückhaltende Farbigkeit der Fotografien, sondern vor allem die Auswahl der Orte und die Inszenierungen Nguyens. mehr ... |
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Der kanadische Experimentalfilmer, Jazz-Musiker und Konzeptkünstler Michael Snow zeigt in der Secession eine Auswahl aus den letzten zehn Jahren seines Schaffens (geb. 1929 in Toronto). mehr ... |
Im Juni dieses Jahres überraschte die Wiener Galerie WestLicht mit der Pressemeldung, dass ein Teil der legendären Polaroid-Sammlung für Wien erworben werden und so in ihrer Integrität erhalten werden konnte. 2009 hatte die Versteigerung des amerikanischen Teils dieser Firmen-Sammlung in Kunstkreisen großes Aufsehen erregt. Zwei Jahre später konnte nun der europäische Teil, seit 20 Jahren in den Archiven des Schweizer Musée de l’Elysée in Lausanne verwahrt, für Wien gesichert werden. Bis zum 21. August ist eine Auswahl aus der aus etwa 4.400 Polaroids von ca. 800 KünstlerInnen bestehenden Sammlung in der Wiener Galerie zu sehen. mehr ... |
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Es muss dem in Berlin lebenden Bildhauer-Fotografen Thomas Demand wie ein Geschenk des Himmels vorgekommen sein, als ein Redakteur von The New York Times Magazine 2008 bei ihm anrief und fragte, ob er das Oval Office, das Büro des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, für eine Coverstory ins Bild setzen könne. mehr ... |
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Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Welche Rollen bietet die Gesellschaft? Und welche Rolle spielt die Sprache dabei? Danica Dakić (* 1962) untersucht in ihren Videos, Fotos und performativen Arbeiten seit den späten 90er Jahren die Biografien von Ausgegrenzten und vergleicht diese mit Klischees und Rollenbildern. Stets ist sich die Künstlerin der Bedeutung der Sprache für Selbstbestimmung, Entwicklung von Identität aber auch der Etablierung von Diversität bewusst. Gemeinsam mit den Protagonisten, entwickelt sie theatralische Inszenierungen, Tableau Vivants (lebende Bilder) und Dokumentationen. Dakić kombiniert in ihren Videoarbeiten diese so unterschiedlich besetzten Darstellungsmodi und fordert dabei vom Publikum das Authentische vom Stereotyp zu unterscheiden. mehr ... |
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Heinrich Kühn (1866-1944) gehört zu den „Gründergestalten der internationalen Kunstfotografie um 1900“. Sein gesamtes Leben experimentierte der österreichische Hobbyfotograf mit Technik und Material, perfektionierte den sog. „Gummidruck“ und war vom autochromen Bild fasziniert. In Landschaften, Porträts seiner vier Kinder und des Kindermädchens Mary Warner sowie Stillleben entwickelte er in Auseinandersetzung mit den Strömungen der Malerei der Zeit (Postimpressionismus, Symbolismus, Jugendstil) und den Werken von Alfred Stieglitz, Edward Steichen u.a. seinen Stil zwischen Formauflösung und Flächenkunst. mehr ... |
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Die Kuratorinnen Eva Schlegl und Elsy Lahner setzen für die Schau im WestLicht 19 Positionen der zeitgenössischen österreichischen Fotografie in einen künstlerischen Dialog. Junge Kunst trifft dabei auf Etabliertes und Bekanntes, alle verbindet jedoch ein inszenatorischer Blick auf Körper und Natur. Schlegl und Lahner wollen mit „Blickwechsel“ keinen umfassenden Überblick über die aktuellen Tendenzen und Fragestellungen der österreichischen Fotografie geben, sondern gewähren einen Einblick in die Produktion für sie interessanter Künstler. So manche „Entwicklungslinie“ tut sich in den entstandenen Durchblicken, Aneinanderreihungen und Gegenüberstellungen auf. Im „Blickwechsel“ zeigen sich Wechselwirkungen künstlerischer Bildfindungsstrategien. mehr ... |
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Nadim Vardag, jüngst zum Preisträger des BC & Belvedere Contemporary Art Award 2009 im Augarten Contemporary gekürt, thematisiert in seinen Skulpturen, Videos und Installationen die wissenschaftliche Fotografie des 19. Jahrhunderts und den klassischen Kinofilm. In ultrakurzen Loops lässt er unaufhörlich Szenen alter Filme wiederholen und schafft dazu Installationen, die seine Analysen verräumlichen. Wenn man Vardags Videos beschreiben soll, dann sind wohl formale Stringenz und Unaufgeregtheit der Bilder bei gleichzeitigem Aufbau eines Spannungsbogens ihre auffallendsten Charakteristika. Foto, Film und Kino sollen darin auf ihre Funktionsweisen und damit ihr Wesen ausgeleuchtet werden. mehr ... |
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Das Züricher Kunsthaus zeigt noch bis zum 12.September 2010 eine monografische Ausstellung zu Thomas Struth (* 1954), die mit etwa 100 Werken die größte Retrospektive des ehemaligen Becher-Schülers ist. Der Bogen spannt sich dabei von den frühesten Stadtbildern (ab 1977) über die berühmten „Museumsbildern“ (ab 1989) bis zu psychologisierenden Familienporträts (ab 1985) und den jüngsten Aufnahmen von moderner Architektur und Technik. Vor allem die Fotos von Besuchern in den wichtigsten Museen der Welt – dem Louvre, dem Prado, der National Gallery in London, dem Pergamon Museum in Berlin, der Eremitage u.a. – machten den an der Düsseldorfer Kunstakademie ausgebildeten Fotografen weltweit berühmt. mehr ... |
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Zum 35. Verlagsjubiläum präsentierte der Verleger und Sammler Lothar Schirmer einen ersten Überblick zur „Düsseldorfer Photoschule“. Darin fasst Stefan Gronert, Leiter der Grafischen Abteilung im Kunstmuseum Bonn und Herausgeber der „Editionen“ von Gerhard Richter (gemeinsam mit Hubertus Butin), auf 58 Seiten Begleittext kurz die Charakteristika von zehn Künstlerpersönlichkeiten zusammen, die das Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie in der Fotoklasse von Bernd Becher verbindet. mehr ... |























