Gustave Eiffel auf der obersten Plattform des Pariser Eiffelturms, Deetail, 1889, Fotografie, Neurdein Fr?¨res, Paris, 26,9 x 21,2 cm, Germanisches Nationalmuseum, N??rnberg. Eva Ko????tkov??, „NOT HOW PEOPLE MOVE, BUT WHAT MOVES THEM“, 2013, Collage, SW-Fotografie © 2013 hunt kastner, Prag. Cheyney Thompson, Broken Volume (10L), 2013, Installationsansicht: and Materials and Money and Crisis, mumok, Wien, 8.11.2013 – 2.2.2014, Photo: Gregor Titze. Kurt Ingerl, Struktur, Detail, 1978, Foto: Alexandra Matzner. Nieder?¶sterreichische Landesausstellung 2013: Brot & Wein in Asparn an der Zaya und Poysdorf. Jacob van Schuppen, Reiterbildnis Prinz Eugen von Savoyen, Detail, vor 1721, ?–l auf Leinwand, 396 ?— 275 cm, Galleria Sabauda, Turin © Galleria Sabauda, Turin. Grabfigur der Phrasikleia, Detail, Farbrekonstruktion, Original: aus Myrrhinous (heute Merenda, Attika, Griechenland), Marmor, um 550/540 v. Chr., H. (mit Basis und Plinthe) 211 cm, Athen, Nationalmuseum, Rekonstruktion: Polymethylmethacrylat (PMMA); Farbfassung: Naturpigmente in Ei-Kaseintempera auf Marmorstuck, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Leibniz-Preis O. Primavesi 2007 (Rekonstruktion Brinkmann & Brinkmann) © M??nchen, Stiftung Arch?¤ologie, Foto: Vinzenz Brinkmann Ren?© Magritte, Le seize septembre (Der sechzehnte September), Detail, 1956 © Kunsthaus Z??rich, Schenkung Walter Haefner / ©  VBK Wien, 2012 Brigitte Kowanz, Memoria, Detail, 2006, Neon-Objekt, 60 x 60 x 60 cm, Foto: Alexandra Matzner © Belvedere, Wien – Schenkung der K??nstlerin William S. Burroughs, Brion Gysin, Untitled (p. 157), circa 1965, Mixed media/assemblage/collage, Los Angeles County Museum Ausstellungsansicht, Kunsthalle Wien 2012, Foto: Alexandra Matzner, mit Werken von Daniel Firman, Cindy Sherman, Jeppe Hein © bei den K??nstlern Johann Joseph Zoffany (1733—1810), Der Tod des Captain Cook am 14. Februar 1779, London, begonnen 1789 (?), ?–l auf Leinwand, 137,2 x 182,9 cm © National Maritime Museum, London, Greenwich Hospital Collection. Albrecht D??rer, Feldhase, 1502 © Albertina, Wien. Deine Wunden. Passionsimaginationen in christlicher Bildtradition und Bildkonzepte in der Kunst der Moderne (Cover), Kerber Verlag 2014.
Weltensch?¶pfer. Richard Wagner, Max Klinger, Karl May, Cover Detail (Hatje Cantz). D?©j? -vu?
NEWS
  • 2016 ZĂĽrich, Manifesta 11 Christian Jankowski - Karator der kommenden Manifesta in ZĂĽrich
  • 2.10.2014 Klosterneuburg, Essl, 19:00 Eröffnung „die zukunft der malerei. eine perspektive"
    (3.10.2014-8.2.2015)
  • 1.-31.10.2014 Wiener Secession, Ausschreibung „gerhard und Birgit Moser-Preis fĂĽr Gegenwartskunst, Secession Wien"
    (Verleihung 19.1.2015)
  • 3.10.2014 Wien, mumok, 19:00 Ausstellungseröffnung „COSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB"
    (4.10.2014-18.1.2015)
  • 30.9.2014 Wien, Kunsthalle, 19:00 Ausstellungseröffnung „Blue Times"
    (1.10.2014-11.1.2015)
  • 9.10.2014 ZĂĽrich, Kunsthaus, 19:00 Ausstellungseröffnung „Egon Schiele - Jenny Saville"
    (10.10.2014-25.1.2015)
  • 10.10.2014 Wien, Unteres Belvedere, 19:00 Ausstellungseröffnung „Hagenbund. Ein europäisches Netzwerk (1900-1938)"
    (11.10.2014-1.2.2015)

Surrealismus in Paris 1921–1966



Zur Gründunggeschichte des Pariser Surrealismus gehören eine Handvoll Literaten, einige Maler und ein am 15. Oktober 1924 publiziertes, erstes Manifest. Letztes von André Breton (Tinchebray 1896–1966 Paris) verfasst, zählt heute neben seiner zweiten, aktualisierten Version von 1929, den von den Surrealisten herausgegebenen Zeitschriften wie den von ihnen veranstalteten Ausstellung zu den wichtigsten Quellen der avantgardistisch-revolutionären Ziele der Gruppe. In Anschluss an die Traumdeutung Freuds wollten die Surrealisten den unbewussten Zuständen menschlichen Lebens – im Gegensatz zu Materialismus, Positivismus, Rationalismus und die Herrschaft der Logik – einen fundamental neuen Stellenwert verleihen.
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Alexandra Matzner und Werner Telesko

Jubel & Elend

Leben mit dem GroĂźen Krieg

Niederösterreich
Schallaburg
29.3.-9.11.2014



Die große Sommerausstellung in der Schallaburg widmet sich der sozialgeschichtlichen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs. Dabei beschränken sich die Kuratoren nicht nur auf die k. & k. Monarchie, sondern präsentieren auch Schicksale und autobiografische Notizen von Nicht-Österreicher_innen. „Menschen von 1914“, wie diese Protagonisten genannt werden, geben dem Krieg ein Gesicht und vertreten die unterschiedlichsten Ansichten.


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Wege in die Moderne (Cover), Verlag des Germanischen Nationalmuseums 2014.

Jutta Zander-Seidel, Roland PrĂĽgel (Hg.)

Wege in die Moderne.

Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert

NĂĽrnberg
Germanisches Nationalmuseum
27.3.-21.9.2014

Ausstellungskatalog:
440 Seiten, 550 farbige Abb.
Festeinband 27,5 x 22,5 cm
Verlag des Germanischen Nationalmuseums
ISBN: 978-3-936688-82-5



„Wege in die Moderne. Weltausstellungen, Medien und Musik“ benennt jene drei Blickpunkte, von denen aus die Sammlungsbestände des Bayerischen Gewerbemuseums in Nürnberg helfen, Aspekte der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts besser zu verstehen. Mehr als sechs Millionen Besucher_innen hatten 1851 die erste Weltausstellung im Crystal Palace in London gestürmt, um Waren von etwa 17.000 Ausstellern zu bestaunen. Die verbesserte Infrastruktur ermöglichte auf den Gebieten Kunsthandwerk, Maschinenbau, Wissenschaft und Kunst erstmals einen internationalen Vergleich. Um im globalen Warenverkehr bestehen zu können, wurden in der Folge allerorts repräsentative Mustersammlungen für Handwerker und Gewerbetreibende angelegt.


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Maja Bajević, „How do you want to be governed?“, 2009, ach: Raša Todosijević, Was ist Kunst?, 1976, 1 Kanal Videoinstallation, 10.40 Min. © 2013 Maja Bajević.

Der Menschheit Würde…

Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Städte Wien | MUSA , Sarajevo | Kunstgalerie von Bosnien und Herzegowina und Brno | Haus der Kunst der Stadt Brünn

Wien
MUSA
1.4.-31.5.2014

Sarajevo
Kunstgalerie von Bosnien und Herzegowina
29.6.-2.8.2014

Brno / BrĂĽnn
Haus der Kunst der Stadt BrĂĽnn
24.9.-16.11.2014



Die Städte Wien, Sarajevo und Brünn gedenken des Ausbruchs des 1. Weltkriegs und der ersten Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (1843–1914), indem sie gemeinsam eine Ausstellung mit dem Titel „Der Menschheit Würde…“ zusammenstellten. Der interkulturelle Dialog offenbart die Begriffs- wie Darstellungsproblematik, denn Würde hat man, sie ist jedoch schwer abbildbar. Die markantesten Formulierungen gelingen dann, wenn es um Würdelosigkeit und Herabwürdigung des Menschen geht, wenn die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird. So gelingt es den Kurator_innen eine Schau über einen abstrakten Begriff zusammenzutragen, der die unterschiedlichsten Bereiche menschlichen Zusammenlebens ins Visier nimmt: Der Umgang mit Kindern (Stichwort Kinderrechte) wird dabei genauso berücksichtigt wie der Marktwert von Künstler_innen oder der Umgang mit Asylwerber_innen und Obdachlosen.


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GANYMED GOES EUROPE

Wien
KHM
19. März 2014
2./9./23./30. April 2014
7./14./21./28. Mai 2014
Jeweils 19 – 22 Uhr
Einlass ab 18.15 Uhr



Die Fortsetzung von GANYMED BOARDING im Jahr 2010/2011 stellt sich als internationales Projekt mit den Partnerländern Polen, Ungarn und Österreich erneut der Frage, wie Alte Meister aus aktueller Sicht verlebendigt werden können. Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf inszenieren aktuelle Texte und Kompositionen mit einem Ensemble aus 23 Schauspieler_innen, Tänzer_innen und Musikern – darunter Maria Bill, Sona MacDonald, Nicole Heesters, Katharina Stemberger und János Kulka. In Summe ein interessanter Theaterabend, der jedoch oftmals die Werke, um die es doch auch geht, vergessen lässt.


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FLORENZ!

Bonn
Bundeskunsthalle
22.11.2013–9.3.2014



FLORENZ! Mehr braucht es als Titel nicht, um einen der mythischsten Sehnsuchtsorte in Italien zu beschreiben. Eine Stadt als Synonym für Kunst und Kultur, gelungene Stadtplanung seit der Renaissance (seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe), eine neuartige Verbindung von Wissenschaft und Kunst und schlussendlich eine Kunstförderung durch die Bürger und Herrscher aus der Familie der Medici, die über ganz Italien und noch weiter ausstrahlte. Die Bedeutung dieser Stadt über den Zeitraum von ca. 400 Jahren darzustellen und gleichzeitig den im 19. Jahrhundert geprägten Mythos „Florenz“ aufzubrechen, tritt die Herbstausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn an. Mit Annamaria Giusti („Ursprung und Glan der Galleria dei Lavori der Medici“), Bernhard Roeck („Weltkultur am Arno. Renaissance, Renaissancen und Florenz“) und Gerhard Wolf („Florenz als Raum-Experiment und Selbstausstellung“) konnten drei Kuratoren gewonnen werden, für die die Stadt zum Lebens- und Forschungsmittelpunkt wurde. Sie laden mit der Ausstellung zur „Imagination einer Reise ein“ (Wolf), einem virtuellen Streifzug durch Stadtraum und Geschichte. Mit 45 Leihgebern aus Florenz und Umgebung sowie weiteren 25 Institutionen aus Europa und den USA konnte eine repräsentative Auswahl der Florentiner Kunst zusammengestellt werden.



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Sam Lewitt, Weak Local Lineaments (E2, E3, E4), 2013, Kupferbeschichteter Kunststoff, geätzt, Stahlklammern, Courtesy der Künstler und Galerie Buchholz, Berlin/Köln, Installationsansicht: and Materials and Money and Crisis, mumok, Wien, 8.11.2013 – 2.2.2014, Photo: Gregor Titze.

and Materials and Money and Crisis

Wien
mumok
8.11.2013–4.2.2014



„and Materials and Money and Crisis“ stellt im mumok bis 4. Februar 2014 Material, Geld und Krise diskursiv ins Zentrum von künstlerischer Recherche. Elf Künstler_innen - Terry Atkinson, Maria Eichhorn, Melanie Gilligan, Gareth James, Sam Lewitt, Henrik Olesen, Pratchaya Phinthong, R. H. Quaytman, Lucy Raven, Cheyney Thompson und Emily Wardill – stellen sich in neuen bzw. aktualisierten Arbeiten dem schwierigen Verhältnis zwischen der Materialität des Kunstwerks, seiner Rolle im Kunstmarkt und der globalen Wirtschaftskrise.
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Fritz Steinkenner, VALIE EXPORT (Hintergrund), Ausstellungsansicht „Die 70er Jahre“ im MUSA 2013, Foto: Alexandra Matzner.

Die 70er Jahre

Expansion der Wiener Kunst

Wien
MUSA
bis 4.1.2014



Das MUSA präsentiert im Zweijahres-Rhythmus eine Auswahl aus einem Jahrzehnt Wiener Kunstschaffens. Im Herbst/Winter 2013/2014 werden die 70er Jahre unter dem Titel „Expansion der Wiener Kunst“ aufgefächert. Bereits ein schneller Rundgang zeigt, wie viel die heutige Kunstszene diesem Jahrzehnt verdankt, und wie viele Künstler_innen von den großen Ausstellungshäusern sträflich vernachlässigt werden.
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Das jungsteinzeitliche Langhaus im Freibereich des Urgeschichtemuseums (c) Floridofilm e. U.

Niederösterreichische Landesausstellung 2013

Brot & Wein

Asparn an der Zaya
Poysdorf
bis 3.11.2013



Die Niederösterreichische Landesausstellung 2013 „Brot & Wein“ beschäftigt sich in umfassender Weise mit einer Kulturgeschichte dieser beiden Grundnahrungsmittel. Der sakramentale Gesichtspunkt, der im Titel deutlich mitschwingt, tritt an verschiedenen Orten und Räumen der Ausstellung auf, ist aber keineswegs ein tragender. Vielmehr werden in vielfältiger Weise die Herstellung von Brot und Wein, vor allem in ihrer Bedeutung für die Wirtschaft, das tägliche Leben und die unterschiedlichsten kulturellen Anwendungsformen anschaulich nachgezeichnet. Dabei bilden nicht nur Kunstwerke eine tragende Säule in der Visualisierung, sondern interaktive Medien, Spiele und Verkostungen von „Urzeit-Knäcke“ werden ebenso gezielt wie besucher_innenfreundlich eingesetzt.
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Jacob van Schuppen, Reiterbildnis Prinz Eugen von Savoyen, vor 1721, Öl auf Leinwand, 396 × 275 cm, Galleria Sabauda, Turin © Galleria Sabauda, Turin.

Prinz Eugen

"Feldherr Philosoph“ und Kunstfreund

Wien
Unteres Belvedere
Orangerie
bis 6.6.2010



Die Frühjahrsausstellung des Belvedere 2010 ist niemand Geringerem gewidmet als dem Erbauer des Schlosses Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736). Die umfassende Schau zeigt den bedeutenden österreichischen Feldherrn nicht nur als erfolgreichen Militär und als Stütze des Hauses Habsburg, sondern lässt auch den Kunst- und Büchersammler, den Auftraggeber für Architekten und Kunsthandwerker wiederauferstehen.
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Die Pyramiden von Giza, ca. 1912 © Kunsthistorisches Museum Wien

Im Schatten der Pyramiden

Die österreichischen Grabungen in Giza (1912-1929)

Kunsthistorisches Museum
bis 20.5.2013



Zu den sicherlich beeindruckendsten Objekten der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien gehört der sog. „Ersatzkopf“ aus dem Alten Reich (ca. 2609 – 2584 v.Chr.). 1914 bei der österreichischen Grabung in Giza gefunden, kam er durch Fundteilung nach Wien. Internationale Leihgaben ergänzen die Kabinettsausstellung rund um den schönsten aller Ersatzköpfe. „Im Schatten der Pyramiden“ liegen Abertausende von Mastaba-Gräbern, an deren Erforschung österreichische Grabungen von 1912 bis 1929 beteiligt waren. Einige Stücke und vor allem digitale Visualisierungen beleuchten rund um Saal VIII sowie in den drei angrenzenden Kabinetten die Kunst und den Jenseitsglauben im Alten Reich.
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Grabfigur der Phrasikleia, Farbrekonstruktion, Original: aus Myrrhinous (heute Merenda, Attika, Griechenland), Marmor, um 550/540 v. Chr., H. (mit Basis und Plinthe) 211 cm, Athen, Nationalmuseum, Rekonstruktion: Polymethylmethacrylat (PMMA); Farbfassung: Naturpigmente in Ei-Kaseintempera auf Marmorstuck, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Leibniz-Preis O. Primavesi 2007 (Rekonstruktion Brinkmann & Brinkmann) © München, Stiftung Archäologie, Foto: Vinzenz Brinkmann

Monika Matzner

Bunte Götter

Die Farbigkeit antiker Skulptur

Kunsthistorisches Museum

bis 17.3.2013



Wer derzeit im Kunsthistorischen Museum die Antikensammlung besucht, stößt auf 14 in der gesamten Abteilung verteilte Rekonstruktionen griechischer und römischer Skulpturen. Der sog. „Perserreiter“ zeigt das bunte Beinkleid eines Orientalen und verweist mit seiner Farbenpracht auf die Ausstellung, die nicht nur bunte Götter sondern auch historische Figuren und Grabmonumente zeigt. Auch wenn Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) bereits die Farbigkeit einiger Funde beschrieb, von Einfachheit und stiller Größe ist hier nichts zu sehen.
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Karl Friedrich Schinkel, Die Zauberflöte. I. Akt, 6. Szene: Sternenhimmel, Thron der Königin der Nacht, 1819-24, Aquatinta und Radierung koloriert, Österreichisches Theatermuseum, Wien © Kunsthistorisches Museum Wien

Die Nacht im Zwielicht

Kunst von der Romantik bis heute - Teil 1

Unteres Belvedere
und Orangerie
bis 17.2.2013



Auf die Frage, welche Bewandtnis es mit der Nacht in Wien hätte, antworten die Kuratoren Brigitte Borchhardt-Birbaumer und Harald Krejci im Belvedere mit 282 Ausstellungsobjekten – 72 davon aus eigenem Bestand. Das Belvedere besitzt in seiner Gemäldesammlung eine erhebliche Anzahl von „Nachtstücken“ aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Darüber hinaus schufen Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder mit der „Königin der Nacht“ aus der „Zauberflöte“ eine bemerkenswerte Protagonistin, die dem Licht der Aufklärung die Dunkelheit der Nacht entgegensetzt (1791 in Wien uraufgeführt). Knapp 100 Jahre später sollte sich Sigmund Freud mit der Traumdeutung ebenfalls in die Nacht-Geschichte Wiens einschreiben. Die durchaus schwierig zu verstehende Ausstellung soll hier ein wenig aufgeschlüsselt werden.
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J. Baumhauer, Eisenbahn bei Nacht (Nächtliche Fahrt der ›Adler‹), 1838, Öl auf Holz, 26 x 32,5 cm, Foto: Alexandra Matzner © Letter Stiftung, Köln

Die Nacht im Zwielicht

Kunst von der Romantik bis heute - Teil 2

Unteres Belvedere
Orangerie
bis 17.2.2013



Das kleinformatige Bild „Kino – Ende“ (2003, Privatbesitz), das im letzten Raum des Unteren Belvedere hängt, darf als Bildwitz verstanden werden, bedeutet aber nicht den Schluss der Schau. In der Orangerie geht es weiter!Das kleinformatige Bild „Kino – Ende“ (2003, Privatbesitz), das im letzten Raum des Unteren Belvedere hängt, darf als Bildwitz verstanden werden, bedeutet aber nicht den Schluss der Schau. In der Orangerie geht es weiter!
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William S. Burroughs, Brion Gysin, Untitled (p. 157), circa 1965, Mixed media/assemblage/collage, Los Angeles County Museum

Cut-ups, Cut-ins, Cut-outs.

Die Kunst des William S. Burroughs

Kunsthalle Wien
Museumsquartier
bis 21.10.2012



William S. Burroughs (1914-1997) gehört neben Jack Kerouack und Allen Ginsberg zu den wichtigsten amerikanischen Autoren der Beatgeneration. Seine Bücher – darunter das berühmte „Naked Lunch“ (1959 erstmals erschienen) – aber auch die Nutzung der Cut-up-Technik machten Burroughs zu einem Idol der Gegenkultur.
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Ausstellungsansicht, Kunsthalle Wien 2012, Foto: Alexandra Matzner, mit Werken von Ugo Rondinone, Deborah Sengl © bei den Künstlern

Parallelwelt Zirkus

Kunsthalle Wien
Museumsquartier
bis 2.9.2012



„Herrreinspaziert, herrreinspaziert! Manege frei für Menschen, Tiere, Sensationen!“ Dass der Zirkus eine Welt der Superlative, des Geheimnisvollen und des Abenteuers ist, die die Besucher in ihren Bann zu ziehen vermag, scheint eine Plattitüde und kaum der Rede wert. Diesen Mythos einer Parallelwelt mit eigenen Regeln und Gesetzen kritisch zu hinterfragen, ist das Ziel der Ausstellung und in ihr von unterschiedlichsten künstlerischen Strategien. Angesichts der gezeigten Werke wird schnell deutlich, mit welchen Mitteln diese „Parallelwelt Zirkus“ operiert.
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Nathaniel Dance (1735--1811), Captain James Cook, London, 1776, Öl auf Leinwand, 127 x 101,6 cm © National Maritime Museum, London, Greenwich Hospital Collection.

James Cook und die Entdeckung der SĂĽdsee

Wien
Museum für Völkerkunde
bis 13.9.2010



James Cook (1728-1779) gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Als Selfmademan, Entdecker, Weltumsegler, Aufklärer, Wissenschaftler und Märtyrer ging er in die Geschichte ein. Die großangelegte Ausstellung im Völkerkundemuseum macht die Beschwerlichkeit aber auch die Erfolge dieser ersten auf Beobachtung, Messen und Rechnen gestützten, naturwissenschaftlichen Erforschung der Südsee deutlich. Etwa 500 Objekte – davon etliche aus dem Bestand des Wiener Museums – belegen die reiche Sammeltätigkeit von Crew und Kapitän. Auf drei Weltumseglungen trugen Cook und die ihn begleitenden Wissenschaftler Naturalien und Kultgegenstände zusammen, erforschten und vermaßen Polynesien und brachten neues Wissen nach Europa.
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Albrecht Dürer, Feldhase, 1502 © Albertina, Wien.

Die GrĂĽndung der Albertina

Zwischen DĂĽrer und Napoleon

Wien
Albertina
14.3.-29.6.2014



„Zwischen Dürer und Napoleon“ siedelt die Albertina ihre eigene Gründungsgeschichte an. Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738–1822) stieg am Wiener Hof vom Offizier zum Ehemann von Erzherzogin Marie Christine (1742–1798), der Lieblingstochter von Maria Theresia, auf. Entlang ihrer Biografien entwickelt Kurator Christian Benedik anhand von ca. 400 Werken Leben und Wirken des umtriebigen Sammlerehepaars. Vier Räume durchbrechen die Chronologie der Ereignisse, um die wichtigsten Erwerbungen des Herzogs zu präsentieren: Dürers berühmter „Feldhase“ und seine Betenden Hände“ sind genauso zu sehen wie Blätter von Leonardo, Michelangelo und Raffael, Pieter Bruegel d.Ä., Rubens und Rembrandt. Gegen Lebensende überrascht der Herzog mit dem Ankauf von zeitgenössischen Künstlern wie Johann Heinrich Füger, Jacques-Louis David und Caspar David Friedrich.


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Deine Wunden. Passionsimaginationen in christlicher Bildtradition und Bildkonzepte in der Kunst der Moderne (Cover), Kerber Verlag 2014.

Deine Wunden

Passionsimaginationen in christlicher Bildtradition und Bildkonzepte in der Kunst der Moderne

Bochum
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
Situation Kunst (fĂĽr Max Imdahl)
26.4.-24.8.2014

Ausstellungskatalog
280 Seiten; 18,5 Ă— 25 cm
89 farbige und 3 s/w Abbildungen
ISBN 978-3-86678-993-7
Kerber Verlag



Zwischen „Ich habe es gesehen“ und „Man kann es nicht ansehen“ changieren menschliche Reaktionen auf Leid und Schmerz, bildlich darstellbar mit Hilfe von Wunden. Dass die Darstellung derselben in der spätmittelalterlichen, christlichen Kunst einen wichtigen Stellenwert einnahm, belegen die unzähligen Schmerzensmann-Darstellungen in Form von Gemälden und Druckgrafiken. Welche Verbindungen sich von der Imago pietatis über Francisco de Goyas „Desastres de la guerra“ zur Kunst der Moderne knüpfen lassen, darüber klärt der von Reinhard Hoeps und Richard Hoppe-Sailer herausgegebene Katalog zur Ausstellung „Deine Wunden“ auf. Über den Begriff der Verletzung lassen sich spätmittelalterliche schmerzensmann-Darstellungen mit Lucio Fontanas zerschlitzten Leinwänden und Arnulf Rainers Kreuzübermalungen miteinander in Beziehung setzen.
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Weltenschöpfer. Richard Wagner, Max Klinger, Karl May, Cover (Hatje Cantz).

Hans-Werner Schmidt, Museum der bildenden KĂĽnste Leipzig (Hrsg.)

Weltenschöpfer

Richard Wagner, Max Klinger, Karl May

mit Texten von Falk Haberkorn, Marcus Andrew Hurttig, Christine Lemke-Matwey, Clemens Meyer, RĂĽdiger Schaper, Hans-Werner Schmidt, David Timm, rosalie, Gestaltung von Harald Richter

232 Seiten, 222 Abb.
24,80 x 29,70 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7757-3537-7 (dt.)
Hatje Cantz



Was wäre, wenn die drei gebürtigen Sachsen Richard Wagner (1813–1883), Max Klinger (1857–1920) und Karl May (1842–1912) einander getroffen hätten? Was hätten sie einander zu erzählen gehabt und worüber hätten sie sich verständigt? Wenn man den Katalogautoren der Ausstellung „Weltenschöpfer“ in Leipzig folgt, dann ergibt sich die größte Schnittmenge im Bereich der heldenhaften Protagonisten und der nicht minder heroischen Landschaft in ihren Werken. Die Schau versucht, deutsche Hoch- und Populärkultur des 19. Jahrhunderts auf die gemeinsame Wurzel der romantischen Landschaftsauffassung zurückzuführen und schlüsselt dabei augenzwinkernd Prototypen von Schauplätzen auf.


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Déjà-vu? Cover

Déjà-vu?

Die Kunst der Wiederholung von DĂĽrer bis YouTube (Kerber)

Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe,
organisiert in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule fĂĽr Gestaltung Karlsruhe
vom 21. April bis 5. August 2012



Im Kerber Verlage erschien der Ausstellungskatalog zu einer der spannendsten Ausstellungen in diesem Sommer: Déjà-vu? Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube. Das gemeinsam von der Staatlichen Kunsthalle und der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe organisierte Vorhaben widmet sich dem Kopieren und Rezipieren, von Kupferstichen nach Dürer bis „The Eye of God – Recreating Andreas Gursky“ von Florian Freier (2009).


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