Der Wiener Volksgarten. Geschichte – Architekturen – Denkmäler Der Triton- und Nymphenbrunnen von Viktor Tilgner (1844–1896) im Volksgarten © Foto: Alexandra Matzner Das Grillparzer-Denkmal im Volksgarten © Foto: Alexandra Matzner
NEWS
  • 13.5.2013 Wien, WAGNER:WERK Museum Postsparkasse, 19:00 Ausstellungseröffnung „THEOPHIL HANSEN 1813 – 2013. Ein Stararchitekt und seine Wohnbauten an der Wiener Ringstraße"
    (14.5.-17.8.2013)
  • 13.5.2013 Wien, MUSA, 19:00 Ausstellungseröffnung „Claus Mayrhofer Barabbas. Gegenwelten eines Grenzgängers"
    (14.5.-8.6.2013)
  • 27.4.2013 Wien, MUSA, 15:00 Performance Experience the Experience of Being Buried Alive. Ein Erlebnisservice von monochrom anlässlich der Finissage der Ausstellung
  • 16.4.2013 Klosterneuburg, Schömer Haus, 19:30 Ausstellungseröffnung „Der Himmel im Garten. Natur-Landschaften"
    (17.4.2013-Frühjahr 2014)
  • 12.4.2013 Wien, Galerie OstLicht, 19:00 Ausstellungseröffnung „Hellen van Meene. Portraits"
    (13.4.-9.6.2013)
  • 11.4.2013 Wien, MUSA, 19:00 Buchpräsentation von monochrom - Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner, Frank Apunkt Schneider (Hg.): How to Mess with Art, Media, Law and the Market
  • 10.4.2013 Wien, Hermesvilla, 19:00 Ausstellungseröffnung „Sattlers Kosmorama. Eine Weltreise von Bild zu Bild"
    (11.4.-3.11.2013)
  • 8.4.2013 Wien, Jüdisches Museum, 15:00 gratis Führung (dt.) „Jom haScho'a - Holocaust Gedenktag"
  • 6.4.2013 Mistelbach, nitsch museum im Museumszentrum Mistelbach, 18:30 Ausstellungseröffnung „Hermann Nitsch. Sinne und Sein. Retrospektive"
    (7.4.-31.7.2014)
  • 12.3.2013: Wien, MAK, 19:00 Eröffnung „LOOS. Zeitgenössisch" Eine Kooperation von Columbia University, New York und MAK Wien
    (13.3.2013-23.6.2013)

Der Wiener Volksgarten, Blick über das Rosarium zum Grillparzer-Denkmal und dem Naturhistorische Museum © Foto: Alexandra Matzner

Der Wiener Volksgarten. Geschichte – Architekturen – Denkmäler

Teil 1: Anlage, Caféhaus und Theseustempel

Wien, 1. Bezirk



Die Geschichte des Wiener Volksgartens ist eng mit der Stadterweiterung und dem Bau der Ringstraße verknüpft. Am 1.Mai 1823 eröffnet, war der Volksgarten Schauplatz mannigfaltiger Veränderungen im 19. Jahrhundert: Bauwerke wie der Theseus-Tempel und der bei Nachtschwärmern so beliebte Volksgarten-Pavillon, aber auch Denkmäler für den Dichter Franz Grillparzer und der ätherisch schöne Kaiserin Elisabeth-Denkmalhain prägen den Park als einen Ort der Künste. Dass er heute auch eine vom Duft tausender Rosen erfüllte Ruheoase ist, verdanken wir der jüngeren Nutzung als Rosarium.
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Der Brunnen im Volksgarten von Ferdinand Kirschner (1821-1896), dahinter das Grillparzer-Denkmal und das Naturhistorische Museum © Foto: Alexandra Matzner

Der Wiener Volksgarten. Geschichte – Architekturen – Denkmäler

Teil 2: Brunnenanlagen und Café Meierei



Als im Frühjahr 1865 die Eröffnung der Ringstraße gefeiert wurde, waren die gartenplanerischen Arbeiten von Franz Antoine d. J. bereits abgeschlossen, die Ausstattung mit Brunnen und Denkmälern sollt erst danach erfolgen. Vor allem das Grillparzer-Denkmal und die Errichtung eines Denkmalhains für Kaiserin Elisabeth zeigen das Interesse von bürgerlichen gefolgt von aristokratischen Kreisen, den Volksgarten als Gedenkort zu etablieren. Die im 20. Jahrhundert vorgenommenen Ergänzungen wirken im Vergleich nahezu schüchtern.
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Das Grillparzer-Denkmal im Volksgarten, Franz Grillparzer © Foto: Alexandra Matzner

Der Wiener Volksgarten: Geschichte – Architekturen – Denkmäler

Teil 3: Das Grillparzer-Denkmal (1876-1889)



Zwischen 1876 und 1878 erfolgte die Planung und am 23. Mai 1889 Enthüllung des Grillparzer-Denkmals von Rudolf Weyr, Carl Kundmann und Carl Hasenauer. Der im Jänner 1872 verstorbene Franz Grillparzer wurde von den Zeitgenossen bereits als „großer, vaterländischer Dichter“ gehandelt. Unter Johann Adolf Fürst zu Schwarzenberg konstituierte sich ein Komitee zur Errichtung eines Denkmals. Als Protektor konnte Erzherzog Carl Ludwig, Bruder von Kaiser Franz Joseph I., gewonnen werden. Die Aufstellung im Volksgarten wurde lange diskutiert, handelt es sich doch um das erste Denkmal für einen Bürger auf hofarräischem Boden.


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