Malerei und Kalligraphie in Japan Blumen für Kim Il Sung
NEWS
  • 27.1.2013: Jüdisches Museum Wien, 15:00 Gratis Führung „Wartesaal der Hoffnung" aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktags
  • 9.1.2013: OstLicht, 19:00 Filmabend und Finissage der Ausstellung „Wim Wenders. Places, strange and quiet"
  • 9.1.2013: Künstlerhaus, 19:00 Eröffnung der Ausstellung "Maria Biljan-Bilger"
    (10.1.2013-13.1.2013)
  • 10.1.2013: Künstlerhaus, 10:00-17:30 Symposium: Maria Biljan-Bilger und Kunst im öffentlichen Raum mit anschließendem Round Table

Ein Rollbild mit einer Kalligraphie von MUSŌ SOSE KI (Ise 1275 – 1351 Kyoto), Richtiger Bambus (Gichiku) (Sammlung Genzō Hattori), Foto: Alexandra Matzner © Leopold Museum Wien 2012

Malerei und Kalligraphie in Japan

bis 4. Februar 2013
Wien, Leopold Museum

JAPAN – Fragilität des Daseins

Gemalte Poesie – geschriebene Schönheit – gedruckte Realität: Eine riesige Welle droht über drei Fischerbotte zusammenzubrechen, im Hintergrund ist winzig der Fuji-San, der heilige Berg Nippons, zu erkennen. Die „Große Welle“ von Katsushika Hokusai (1760 - 1849 Edo) gehört zu den bekanntesten Blättern der Ukijo-e-Drucke. Dass die japanische Kunst über die volkstümlichen Farbholzschnitte und Netsuke weit hinausgeht, zeigt das Leopold Museum in der Ausstellung „JAPAN – Fragilität des Daseins“. Rollbilder, faltbare Wandschirme und Kalligraphien offenbaren die philosophischen und poetischen Aspekte des reichen japanischen Kulturlebens.
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Ri Tong Gon, Frühmorgens / In early morning, 2010 © Korean Art Gallery, Pyongyang

Blumen für Kim Il Sung

MAK
bis zum 5.9.2010

Kunst und Architektur aus der Demokratischen Volksrepublik Korea

Das zweifelsohne umstrittenste Projekt im Wiener Ausstellungssommer 2010 ist die MAK-Schau „Blumen für Kim Il Sung. Kunst und Architektur aus der Demokratischen Volksrepublik Korea“. Direktor Peter Noever strich in der Pressekonferenz heraus, dass es sich hierbei um die weltweit erste Präsentation nordkoreanischer Kunst handle, dass noch niemand diesen Schritt gewagt hätte. Bereits aus diesem Statement wird klar, worum es Noever geht: Er möchte, James Cook gleich und wider alle Hemmnisse, den weißen Fleck Nordkorea auf der Kunstweltkarte vermessen. Ihm, so der Direktor, ginge es um das „Aufspüren von Unbekanntem und eine schrittweise Annäherung“ mit Hilfe der Kunst.


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